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Petersen: Nur die Unterschrift fehlt noch

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Nils Petersen hat sich wohl für den FC Bayern entschieden. © dpa

München - Es geht voran an der Säbener Straße. Nicht nur der Trainingsplatz wird beim FC Bayern erneuert, auch im Kader gibt es für die neue Saison Korrekturen. Ein ganz großes Thema: Nils Petersen.

 Die Zeit des Sparens ist vorbei, die Bayern starten eine neue Transfer-Offensive. Die Gespräche laufen auf Hochtouren. Doch während sich beim Poker um Schalkes Manuel Neuer beide Parteien nicht in die Karten schauen lassen wollen, steht ein anderer Transfer kurz vor der Vollendung: Alles deutet darauf hin, dass die Bayern das Rennen um Zweitliga-Torjäger Nils Petersen (24 Treffer) gewonnen haben.

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Die Bayern-Bosse rechnen damit, dass das 22-jährige Sturmjuwel in der kommenden Spielzeit für den deutschen Rekordmeister stürmt. Nur die Unterschrift des Angreifers fehlt noch. Offiziell soll die Entscheidung zu Beginn der kommenden Woche verkündet werden. Diese Woche findet ein Treffen des Stürmers mit den Bayern-Verantwortlichen sowie ein Telefonat mit Jupp Heynckes statt. Es gibt jedoch kaum Faktoren, die den Wechsel verhindern könnten: Das Interesse der Bayern ist verbrieft, Heynckes war der erste Bundesliga-Trainer, der schon vor einem knappen Jahr auf den Knipser aufmerksam wurde.

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Und Petersen selbst? „Die Tendenz geht zum FC Bayern“, verrät sein Vater Andreas Petersen der tz. Nun muss verhandelt werden: „Das Gesamtpaket muss stimmen. Unterschrieben ist noch nichts.“ Papa Petersen schwärmt aber bereits von „Feiertagen“ im Hause Petersen – schließlich ist nicht nur sein Sohn umworben, auch Vater Petersen hatte am Wochenende Grund zum Feiern: Der 50-Jährige ist Trainer von Germania Halberstadt, die am Sonntag in die Regionalliga aufstieg. „Erst das Interesse der Bayern, nun auch noch der Aufstieg“, sagt Andreas Petersen. „Wir schweben alle auf Wolke sieben!“

Eine Entscheidung pro Bayern will Berater Lars-Wilhelm Baumgarten (noch) nicht bestätigen. Weil es eben im Moment noch andere Klubs gibt, die auf den Knipser hoffen – die will er nicht verprellen. Sprach Baumgarten jedoch letzte Woche noch von 14 Vereinen, die um Petersen kämpfen, grenzte er am Montag gegenüber der tz ein: „Es sind nur noch drei Vereine im Rennen. Hamburg, Bayern und ein weiterer.“

Doch die Bayern haben die besten Karten. Die Verantwortlichen wissen, dass sich Petersen entschieden hat: Und zwar für den deutschen Rekordmeister. Nun fehlt das abschließende Gespräch, in dem es um die Vertragsdetails geht. Nach Cottbus’ letztem Saisonspiel am Sonntag gegen Oberhausen wird die Entscheidung dann bekanntgegeben.

Tobias Altschäffl

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