Treffen im Restaurant

Pep: So lief das Gespräch mit Müller-Wohlfahrt 

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Pep Guardiola und Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt haben sich getroffen.

München - Bayerns Trainer Pep Guardiola und Ex-Mannschafts-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt haben sich getroffen und ausgesprochen. Ein Comeback auf der Bayern-Bank wird es für den Mediziner aber nicht geben.

Was wurde nicht alles hineininterpretiert: Bayerns langjähriger Klub-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt trat im März überraschend zurück - nach 37 Jahren! Grund war offenbar ein (lange andauernder) Streit mit Trainer Pep Guardiola. In dieser Woche gab es ein Treffen im Restaurant Schumann, wie der Katalane bestätigte. Mit dabei waren neben Mull auch Sprint-Superstar Usain Bolt und die italienische Fußball-Legende Paolo Maldini. Die Bild hat derweil ein Foto veröffentlicht, das Pep und Mull während einer Umarmung zeigt. Die große Versöhnung?

So weit wollte der Coach dann doch nicht gehen, um das Thema nicht unnötig hochzuschaukeln. "Ich hatte keine Probleme mit Müller-Wohlfahrt, glauben Sie mir", sagte er am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Das Gespräch sei "sehr nett" und "sehr konkret" gewesen.  Dabei sei es um die Vergangenheit gegangen, über Dante und seine Verletzung. Der weiterhin außer Gefecht gesetzt Franck Ribéry sei allerdings nicht zur Sprache gekommen.

Eine Rückkehr von "Mull" wird es aber aller Voraussicht nach dennoch nicht geben. Dr. Ernst-Otto Münch wird wohl künftig die medizinische Abteilung des Rekordmeisters leiten, Dr. Volker Braun bleibt Mannschaftsarzt. Aber auch Müller-Wohlfahrt wird weiterhin einige Bayern-Stars betreuen. "Selbstverständlich" bleibe er ein Teil des Ärzte-Teams, stellte Sportvorstand Matthias Sammer klar.

Nach fast vier Jahrzehnten hatte Müller-Wohlfahrt im April nach der 1:3-Hinspielniederlage im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Porto sein Amt niedergelegt. „Aus uns unerklärlichen Gründen“ sei die medizinische Abteilung für die Niederlage in Porto „hauptverantwortlich gemacht“ worden, hieß es damals in der Mitteilung des Mediziners. Man sehe das für eine erfolgreiche medizinische Arbeit notwendige Vertrauensverhältnis nachhaltig beschädigt.

tz

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