Vor Abschiedsspiel am Samstag 

Pizarro: So kam ich mit Magath zurecht 

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Erinnerungs-Trophäe: Nach dem Champions-League-Triumph ergatterte Claudio Pizarro ein Stück Tornetz. 

München - Am Samstag wird Claudio Pizarro offiziell vom FC Bayern verabschiedet. Im Interview äußert er sich zu seinen momentanen Plänen und seinem ehemaligen Trainer: "Quälix" Felix Magath. 

Sechsmaliger Meister und DFB-Pokal-Sieger, zwei Champions-League-Triumphe und mit 176 Toren der erfolgreichste ausländische Profi in der Bundesliga - Claudio Pizarros Karriere ist gesäumt von Titeln, Rekorden und individuellen Auszeichnungen. Diesen Samstag wird der der Peruaner vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena offiziell verabschiedet - damit geht seine Zeit beim FC Bayern zu Ende. Eine Zeit voller Erfolge und Highlights. Die Bayern und Pizarro - das passte irgendwie. 

Mit Magath und Pizarro trafen zwei Welten aufeinander 

Denn die Münchner wussten, was sie an dem stets gut gelaunten und lebenslustigen Südamerikaner hatten. Mehmet Scholl bezeichnete Pizarro einst als den besten Spieler, mit dem er je zusammengespielt hat. Und auch Felix Magath sagte voller Wertschätzung über seinen Schützling: "Claudio könnte absolute Weltklasse sein, wenn er den unbedingten Wunsch hätte, es zu werden." 

Große Worte von einem, der es wissen muss. Denn zusammen gewannen Spieler und Trainer 2005 und 2006 das Double und lernten sich so schätzen - auch wenn mit "Quälix" und dem Lebemann Pizarro eigentlich zwei Welten aufeinander prallten. Doch Erfolg schweißt bekanntlich zusammen - und so hat auch der Peruaner über seinen Ex-Trainer im Interview auf fcbayern.denur Gutes übrig. "Er hat mich immer in eine gute Verfassung gebracht, bei ihm war ich immer fit. Das war für mich sehr wichtig.“

Momentan hält sich Pizarro privat fit. Er gehe viel joggen im Wald und verbringe viel Zeit mit seiner Familie. Geht es nach dem Stürmer, ist seine Karriere als Fußballer noch nicht vorbei. "Aber das richtige Angebot war noch nicht dabei", verrät Pizarro.

Was die Zeit nach seiner aktiven Karriere betrifft, hat der 36-Jährige noch keinen festen Plan. "Vielleicht kann ich was beim FC Bayern machen, wir werden sehen", meint er dazu. Davor hat er aber noch einen großer Wunsch: Er will mit Peru zur WM fahren. Dieser Traum blieb dem Rekordmann Pizarro bisher stets verwehrt. 

Lukas Praller 

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