Antrag kam vom FC Bayern

Hopfner erfreut über Einführung der Torlinien-Technik

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Begrüßt die Einführung der Torlinien-Technologie: Bayern-Präsident Karl Hopfner.

Frankfurt/Main - Die Fußball-Bundesliga hat sich grundsätzlich für den Einsatz der Torlinien-Technologie entschieden. Der FC Bayern gehört zu den Befürwortern der Einführung.

Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga sprach sich am Donnerstag in Frankfurt am Main nach Angaben von Ligapräsident Reinhard Rauball eine ausreichende Mehrheit von 15 Erstligisten für das Hawk-Eye-System aus, drei Clubs votierten dagegen.

Den Antrag zur erneuten Abstimmung hatte der FC Bayern München gestellt. Bei der ersten Abstimmung am 24. März hatten sich 24 der 36 Profivereine gegen die Satzungsänderung gewehrt - auch aus finanziellen Gründen. Diesmal wurden die Zweitligisten nicht mehr mit einbezogen, nur die Erstligisten stimmten ab.

Bayern-Präsident Karl Hopfner begrüßt die Entscheidung der Mitgliederversammlung: "Ich bin sehr froh, dass unser Antrag mit sehr, sehr klarer Mehrheit angenommen wurde. Das Ganze wurde sehr professionell von der Geschäftsführung der DFL vorbereitet. Ich glaube, das hat ein Umdenken bewirkt. Damals bei der ersten Abstimmung war das mit den Kosten nicht so konkret."

Zuvor hatte die DFL in einer Ausschreibung unter verschiedenen Anbietern von Torlinientechnik die zu erwartenden Kosten neu ermittelt. Beim Hawk-Eye-System registrieren sieben auf jedes Tor gerichtete Kameras die Position des Balles zentimetergenau. Einen Torerfolg meldet das System in nur einer Sekunde an den Schiedsrichter. Die Uhr am Handgelenk des Referees vibriert und blinkt, es ertönt ein Audio-Hinweis über das Headset. Möglich ist es zudem, in den Stadien wie beim Tennis eine grafische Präsentation der Szene zu zeigen.

dpa

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