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Geht Alaba? Neuer Bericht aus Spanien heizt Spekulationen an

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Von: Stefan Matern, Denis Huber

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Transfergerücht David Alaba, FC Bayern München, FC Barcelona
David Alaba spricht von "neuen Herausforderungen" und heizt so die Spekulationen um einen möglichen Wechsel an. © dpa / Matthias Balk

Transfergerücht: Immer wieder wird Alaba mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Trotz eindeutiger Indizien, dass der Österreicher bleibt, gibt es neue Gerüchte um den FC Barcelona.

News-Update vom 09. April 2018

Der Mega-Tausch zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern München galt ohnehin nicht als der allerwahrscheinlichste Transfer des Sommers. Nun wird er scheinbar noch unrealistischer.

News-Update vom 08. April 2018

So soll zunächst Real Madrid nach Informationen von Sport1 ein Angebot über 65 Millionen Euro für den Ösi-Nationalspieler abgegeben haben, wenig später habe dann laut AS auch der FC Barcelona über eine Verpflichtung nachgedacht.

Wird das nun die "neue Herausforderung" und der "nächste Schritt", wovon Alaba erst vor kurzem in einem Interview gesprochen hatte? Laut dem spanischen Sport-Portal donbalon ist das zumindest möglich: Denn laut deren Bericht soll der FC Barcelona weiter ernsthaft mit dem Gedanken einer Verpflichtung Alabas spielen und dafür sogar bereit sein, einen Mega-Tausch durchzuführen.

News-Update vom 08. März 2018

David Alaba hat sich in Kirchberg im Bezirk Kitzbühel ein 3,5 Millionen Euro teures, ca. 380 Quadratmeter großes Penthouse gekauft. Das Domizil in exklusiver Lage ist ein echtes Prachtstück, bietet in der Garage beispielsweise Platz für fünf Fahrzeuge. So weit so normal für einen schwerreichen Fußball-Millionär. Doch jetzt wird es wirklich interessant: Denn in Tirol gelten besondere Regeln für den Abschluss von Kaufverträgen bei Immobilien. Um der hohen Quote an Zweitwohnsitzen, die sich negativ auf das Preisgefüge für Grund und Boden sowie das soziale Leben in den Gemeinden auswirkt, entgegenzuwirken, hat die Politik entschieden, dass Anwesen in Tirol in der Regel nur noch dann erworben werden dürfen, wenn der Käufer auch seinen Hauptwohnsitz dorthin verlegt.

Und genau dazu hat sich Alaba verpflichtet. Das Tiroler Tagblatt zitiert wie folgt aus dem Kaufvertrag: "Der Käufer nimmt zur Kenntnis, dass aufgrund der einschlägigen grundverkehrs- und raumordnungsrechtlichen Bestimmungen der gegenständliche Rechtserwerb nicht der Begründung eines Freizeitwohnsitzes dienen darf.“ Im Klartext bedeutet dies, dass Alaba - solange er die Immobilie besitzt - seinen Lebensmittelpunkt in Tirol haben muss. Dies bestätigte auch der Bürgermeister Kirchbergs Helmut Berger gegenüber der APA. „Jeder, der ernsthaft in Kirchberg leben will, ist uns herzlich willkommen” freute er sich über den „Neuzugang".

Bayern-Fans dürfte diese Nachricht sicher freuen, denn damit dürfte ein Wechsel Alabas zu europäischen Topklubs im Ausland deutlich unwahrscheinlicher geworden sein. Schließlich wird Alaba nun regelmäßig zum Training pendeln müssen, angesichts einer Fahrzeit nach München von knapp eineinhalb Stunden kein größeres Problem. Dies sähe bei Trainingseinheiten in Barcelona und Madrid sicher deutlich anders aus. Andere Vereine, die für einen Wechsel realistisch in Betracht kämen, gibt es im näheren Umkreis von Tirol auch nicht. Möglicherweise wird Alabas Heimatverbundenheit somit zu einem zentralen Faktor für seinen Verbleib beim Rekordmeister. 

News-Update vom 08. März 2018

Wird's jetzt wirklich ernst? Nach Bild-Informationen spielt David Alaba offenbar wirklich mit dem Gedanken, die Bayern zu verlassen. Ein Wechsel könnte schon in diesem Sommer erfolgen, wenngleich der 25-Jährige noch bis 2021 bei den Bayern unter Vertrag steht. Das Boulevard-Blatt spekuliert, dass es den Linksverteidiger von seiner Art und der Kultur her tendenziell in Richtung Süden ziehen würde. Das könnte ganz gut passen, denn die zwei größten spanischen Vereine Real Madrid und FC Barcelona zeigten beide in der Vergangenheit immer wieder großes Interesse an Alaba. Ist das schon die "neue Herausforderung" und der "nächste Schritt", wovon Alaba erst vor kurzem in einem Interview gesprochen hatte? Außerdem kommt noch hinzu, dass der FC Bayern Alabas Freund, Buddy und Vereinskollegen Franck Ribéry, dessen Vertrag in diesem Sommer ausläuft, bisher noch keine Verlängerung angeboten hat. Ein Grund weniger, der ihn in München halten würde. 

FC Bayern München: Sommer-Transfergerüchte 2018 und aktuelle News

Doch es bleibt auch immer noch die Möglichkeit, dass Alaba sich noch länger an den FC Bayern bindet um dort mehr Verantwortung in der Mannschaft zu übernehmen. Seit nun fast zehn Jahren gehört Alabas Herz dem FC Bayern, dem er neben sechs Meisterschaften, vier DFB-Pokalsiegen auch den Champions-League-Titel zu verdanken hat. Allerdings soll ein weiteres Engagement an die Perspektive als zukünftiger Kapitän oder Stellvertreter geknüpft sein, so die Bild.

News-Update vom 05. März 2018

David Alaba ist mit seinen 25 Jahren im besten Fußballer-Alter und zählt zu den absoluten Leistungsträgern und Identifikationsfiguren beim FC Bayern München. Das weckt natürlich auch Begehrlichkeiten bei anderen europäischen Topclubs. Und, dass der österreichische Nationalspieler seine Karriere im Stile von Philipp Lahm auch bei den Bayern beenden wird, ist für Alaba keineswegs sicher.

„Ich fühle mich sehr wohl hier, kann mir aber auch vorstellen, einen anderen Weg zu gehen, den nächsten Schritt zu machen oder mir eine neue Herausforderung zu suchen“, sagte David Alaba im Interview mit der österreichischen Tageszeitung Kurier. Aktuell wolle er sich aber auf die Saisonziele bei den Bayern konzentrieren und lasse die Entscheidung über seine langfristige Zukunft offen. Auch die Möglichkeit bis zur Fußballer-Rente an der Säbener Straße zu bleiben, schließt der 25-Jährige also offenbar nicht aus.

Bereits seit dem Sommer 2008 spielt David Alaba in München (Vertrag bis 2021)  und hat sich in den vergangenen Jahren vom Talent zu einem absoluten Leistungsträger gewandelt. Aber auch in Zukunft will sich der Österreicher entwickeln: „Ich bin in einem Alter, in dem ich schon viele Erfahrungen sammeln durfte und wo ich jetzt in meiner Karriere den nächsten Schritt machen möchte“, sagte er dem Kurier

Allerdings denkt Alaba dabei aktuell nicht an einen Wechsel, sondern primär an eine Entwicklung bei den Bayern: „Da gehört es auch dazu, bei den Bayern den nächsten Schritt zu machen, in eine Führungsrolle zu wachsen, Verantwortung zu übernehmen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Speziell an junge Spieler, die nachkommen. Ich denke, dass es auch der Verein von mir erwartet, dass ich in eine Führungsrolle schlüpfe.“

News-Update vom 31. Januar 2018

Nach Real macht sich nun auch der zweite spanische Topklub offenbar Gedanken um David Alaba. Wie die spanische AS berichtet, soll der FC Barcelona ernsthaft ein Angebot für den Österreicher vorbereiten. Der Linksverteidiger soll die katalanischen Klubverantwortlichen angeblich schon länger mit seinen Leistungen begeistert haben, Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu sucht laut Medienbericht schon das nötige Kleingeld zusammen, um den 25-Jährigen im kommenden Sommer vom FC Bayern loszueisen.

Doch um Alaba und den deutschen Rekordmeister zu einer vorzeitigen Beendigung des bis 2021 laufenden Vertragsverhältnisses zu bewegen, müsste Barca sehr tief in die Tasche greifen. Zudem wäre für Lucas Digne und Thomas Vermaelen kein Platz mehr im Kader der Blaugrana, orakelt AS.

Nachdem die Katalanen aber bereits für Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho mehr als 250 Millionen Euro ausgegeben haben, im Sommer zudem Antoine Griezmann von Atletico Madrid ebenfalls für mehr als 100 Millionen Euro kommen soll, dürfte die Nachrichte zu Alaba wohl vor allem eines sein: eine Ente.

News-Update vom 16. Oktober 2017

Wenn Zinedine Zidane ruft, folgen die meisten Profikicker. Der einstige Weltfußballer, Welt- und Europameister knüpft auf der Trainerbank von Real Madrid nahtlos an seine Erfolge als Spieler an und holte unter anderem bereits zwei Mal die Champions League für die Königlichen. Sein Wort findet Gehör im Weltfußball - und soll auch bei David Alaba nicht auf taube Ohren stoßen. Wie das spanische Medium Sport berichtet, sucht der Real-Coach nach den Ausfällen von Dani Caravajal, Marcelo und Nacho händeringend nach einem Ersatz für die Außenverteidigerposition - und soll deswegen einen neuen Versuch beim 25-jährigen Österreicher unternommen haben. Seine Flexibilität - Alaba kann sowohl links hinten, als Innenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld agieren - soll Zidane besonders ins Auge gefallen sein. 

Das Interesse Reals an Alaba ist nicht neu. Bereits vergangenes Jahr hatte der spanische Meister bei den Bayern angefragt, sich aber eine Absage eingefangen. Der Linksfuß steht beim Rekordmeister noch bis 2021 unter Vertrag.

65 Millionen! Real erhöht Angebot für Bayerns Alaba

Er ist flexibel einsetzbar, zählt auf der Position des Linksverteidigers zu den weltbesten, hat gerade mal 24 Jahre auf dem Buckel und steht beim FC Bayern noch bis 2021 unter Vertrag. Kein Grund also, für die Bosse des Rekordmeisters, David Alaba zur Konkurrenz ziehen zu lassen.

Karl-Heinz Rummenigge, der Bayern-Vorstandsvorsitzende, hatte daher auch allen bisherigen Abwerbeversuchen eine Absage erteilt: "Wir haben die Tür zugemacht. Es wird kein Spieler den FC Bayern gegen unseren Willen verlassen." Auch die Gerüchte, Real Madrid baggere am Österreicher, ließen Rummenigge kalt, ein erstes Angebot über 50 Millionen Euro soll abgelehnt worden sein.

Doch wie die spanische Zeitung As berichtet, lassen die Königlichen nicht locker. Angeblich wurde das Angebot für den österreichischen Nationalspieler, der mit seinem Heimatland bei der EM 2016 sang- und klanglos in der Gruppenphase als Letzter ausschied, noch einmal deutlich erhöht. 65 Millionen sollen die Madrilenen nun bereit sein, auf den Tisch zu legen.

Die Schmerzgrenze der Bayern-Bosse soll aber noch eine Stufe drüber liegen: Erst bei 80 Millionen Euro seien die Münchner bereit, über einen Abgang des Eigengewächses, das als 16-Jähriger zum FC Bayern stieß, nachzudenken.

Darüberhinaus, so AS, sei Real Madrid nicht der einzige Interessent. Auch der spanische Rivale FC Barcelona werbe um den Bayern-Star, ebenso die beiden Klubs aus Manchester, United und City.

Trotz der gehandelten Wahnsinnssummen: Es spricht wenig für einen Abgang Alabas. Der gebürtige Wiener fühlt sich in München pudelwohl und genießt bei Bayern-Fans Heldenstatus. Einzig und allein sein Wunsch, künftig von der Linksverteidigerposition ins zentrale Mittelfeld zu rutschen, könnte potenziellen Interessenten eine Chance bieten. Denn beim FC Bayern ist Alaba für die Rolle nicht vorgesehen, wie nicht zuletzt die 35-Millionen-Euro-Verpflichtung Renato Sanches gezeigt hat.

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