Geliebtes Topduell

Auf Schalke: Wieder ein 5:1-Spiel für den FCB

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Bayern nach dem 5:1 gegen Wolfsburg.

München - Am Samstag tritt der FC Bayern zum Bundesliga-Topspiel in Gelsenkirchen beim FC Schalke 04 an. Rein statistisch spricht vieles für einen erneuten 5:1-Triumph des Rekordmeisters.

In der Vergangenheit war es nicht immer einfach für die Mannschaften des FC Bayern, nach einer Länderspielpause direkt wieder den Rhythmus zu finden. Viele Spieler waren sehr weit gereist, manche kamen mit Blessuren zurück, zudem fehlten mindestens zehn Tage zur Verfeinerung des FCB-Systems im Training. Unter Pep Guardiola ist zumindest rein statistisch das Länderspielproblem gelöst: In elf Spielen fuhr der Spanier elf Siege nach einer Pause ein. Den nächsten soll es nun am Samstag beim FC Schalke geben.

Kapitän Philipp Lahm verdeutlichte im Interview mit dem Münchner Merkur, dass man sich trotz der starken Hinserie bislang keinen Punktverlust erlauben dürfe. „Wir sind fünf Punkte vorne, das ist im Fußball nicht wirklich viel, wenn man fast noch eine Dreiviertelsaison vor sich hat“, sagte er. „Da ist noch nichts gegessen. Der Eindruck täuscht!“

Optimistisch macht allerdings ein Blick auf die Bilanz: Drei vermeintliche Topspiele hatte der Rekordmeister in dieser Saison bereits, dreimal gewannen die Roten mit 5:1. Nach Wolfsburg, Dortmund und dem FC Arsenal soll nun Schalke dran glauben. Und die Königsblauen kommen nicht gerade auf der Welle des Erfolgs in ihre Arena geschwommen: Aus den letzten drei Spielen holte André Breitenreiter nur einen Punkt mit seinem Team – im Heimspiel gegen Ingolstadt… Dementsprechend rückte der Trainer seine Mannschaft auf die Außenseiterposition vor. Mit einem Hauch von Kampfbereitschaft ergänzte er immerhin noch: „Es gibt Spiele, in denen die Bayern Fehler machen, vielleicht etwas nachlässig sind. Das wollen wir für uns nutzen.“

Zuletzt allerdings gab es von diesen Fehlern nur wenige. Und dabei war es egal, wer für den FCB auf dem Feld stand. Guardiolas Mannschaft ist auf allen Positionen bestens besetzt, und das auch für die kommenden Jahre. Viele Stützen des Teams besitzen Verträge über 2018 hinaus oder werden in naher Zukunft damit ausgestattet. Lediglich bei Allround-Meister David Alaba gibt es diesbezüglich noch keinen Vollzug. Sein Kapitän meinte zu einer möglichen längerfristigen Bindung des Österreichers: „Unter den machbaren Umständen wäre das gut. Weil David ein wichtiger Spieler für uns ist, genauso wie Jerome (Boateng) und Thomas (Müller). Sie identifizieren sich mit dem Verein, sie sind die nächste Generation, haben aber trotzdem schon sehr, sehr viel Erfahrung und Titel.“ Lahm weiter: „Es gibt bei uns nicht nur Alt und Jung. Sondern: Wenn wir Älteren mal aufhören, gibt es Spieler, die dann da sind. Deswegen würde ich befürworten, wichtige Stützen, zu denen auch David gehört, hier zu halten.“ Ein anderer Youngster, der zu einer Stütze werden könnte, ist derzeit an den FC Schalke ausgeliehen: Pierre-Emile Hojbjerg. Ob er sein Potenzial am Samstag zeigt?

mic

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