Kicker-Rangliste

Bayerns „Oldies“ stark, Müller stürzt ab

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Arjen Robben und Franck Ribery

München - Franck Ribéry und Arjen Robben sind vielleicht nicht mehr die Jüngsten, doch die Stars des FC Bayern bilden immer noch die gefährlichste Flügelzange der Liga.

Seit nunmehr knapp siebeneinhalb Jahren sorgen die Namen Ribéry und Robben für Erschauern der unschönen Art bei Gegnern des FC Bayern und Raunen der wohligen Art bei den eigenen Fans. Spätestens seit der Traum-Saison 2012/13, als die beiden maßgeblich zum Triple-Gewinn beitrugen, haben sie auch international schlussendlich die verdiente Anerkennung bekommen.

Seit ihrem gemeinsamen Genie-Streich im Finale der Champions League 2013, bei dem der Holländer kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer setzte, sind die beiden natürlich nicht gerade jünger geworden. Doch während Franck Ribéry (33 Jahre) seinen auslaufenden Vertrag um weitere 12 Monate verlängerte und damit zufrieden scheint, gibt es bei Arjen Robben (32 Lenze) das ein oder andere Zwischengeräusch.

Rib & Rob: Trotz nur wenigen Einsätzen immer noch ganz oben

Sportlich dagegen bleiben die beiden Spitzenklasse: Auf zwei Tore und neun Vorlagen kommt Ribéry trotz nur 13 Einsätzen in der laufenden Spielzeit. Sein Gegenüber kommt mit 6 Treffern und ebensovielen Assists in einem Spiel mehr auf fast noch beeindruckendere Werte. Für den Kicker ist dies Grund genug, in der halbjährlich neu bewertenden „Rangliste des deutschen Fußballs“ vom Kicker-Magazin, das Duo an die Spitze aller Liga-Kicker zu stellen. 

Zwar erreichen „Robbery“ nicht die Bestnote „Weltklasse“ - was vermutlich auch auf ihre Alterszipperlein zurückzuführen ist - jedoch stehen sie im Prädikat „internationale Klasse“ ganz vorne. Und zwar noch vor etwa Ousmane Dembelé vom BVB, der auf einige Einsätze mehr kam. Für Robben ist dies sogar ein Start-Ziel-Sieg denn in der letzten Liste kam der Linksfuß aufgrund einer Seuchensaison gar nicht vor. 

Zwei weitere Bayern-Spieler werden in der Rangliste ebenfalls genannt: Thomas Müller kam in der Hinrunde nicht recht in Fahrt und rutschte deswegen ein wenig ab. Der ehemals teuerste deutsche Spieler hat eine erste Fast-Saisonhälfte zum Vergessen hinter sich. Nur ein Tor gelang ihm in der Bundesliga, immerhin zwei in der Champions League. Entsprechend ist sein Absturz in der Kicker-Rangliste von „Internationale Klasse“ nach „Im weiteren Kreis“ zu erklären. Der vierte FCB-Mann in der Rangliste ist ein Brasilianer: Douglas Costa dagegen kann zwar noch nicht an seine Performance aus der ersten Hinrunde bei den Roten anknüpfen, zeigte aber einige vielversprechende Vorstellungen. 

Arjen Robben und Franck Ribéry dürfen sich indes über einen Platz ganz oben freuen, ganz wie eben in der Tabelle. Übrigens: Robert Lewandowski bekam in der Rangliste zwar die Auszeichnung „Weltklasse“, steht aber dennoch nicht ganz oben.

bix

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