Zwietracht nach dem Abschied

So reagiert Guardiola auf die Ribéry-Attacken

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Not amused oder eher diplomatisch? Pep Guardiola hat auf für ihn typische Art auf die Ribéry-Attacken reagiert.

München - Franck Ribéry hat seinen Ex-Trainer Pep Guardiola nun schon des Öfteren deutlich kritisiert. Nun reagiert der Coach von Manchester City auf für ihn typische Art.

Eigentlich hatten Franck Ribéry und sein Ex-Trainer Pep Guardiola zumindest kein schlechtes Verhältnis zueinander, als der Katalane noch den FC Bayern coachte. Doch inzwischen wird mehr und mehr klar: Der Franzose kam nur auf diplomatischer Ebene mit Pep klar. Anders ist seine anhaltende Kritik an ihm nämlich nur schwer zu erklären.

"Ich bin keiner, dem man immer sagt, du muss das auf dem Platz so oder so machen. Ich muss frei sein auf dem Platz", sagte der von den Bayern-Fans liebevoll "Monsieur" genannte Offensivmann der Roten auf der USA-Reise der Münchner. Eine ziemlich klare Kante gegen Guardiola von dem bekannt ist, dass er seine Spieler gerne wie Schachfiguren auf dem Spielfeld verschiebt. Und Ribéry beklagte zusätzlich die fehlende menschliche Wärme von Pep. Dies sei unter seinem neuen Trainer Carlo Ancelotti ganz anders.

Guardiola reagiert auf Ribéry-Attacken sehr typisch

So weit, so attackierend. Doch was meint der neue Trainer von Manchester City über das nicht gerade Gentleman-hafte Nachtreten des Franzosen? Nach dem Testspiel-Sieg der Citizens gegen Borussia Dortmund beim "International Champions Cup" in Shenzen sprach die Bild Guardiola auf die Attacken an. Der antwortete auf die für ihn so typisch diplomatische Art: "Über Ribéry muss ich sagen: Ich liebe ihn sehr." Und garnierte das ganze mit einem Lächeln. Wie immer ist es bei Pep schwer einzuschätzen, was er damit wirklich sagen will. Aber ein Nachtreten war von ihm auch eher nicht zu erwarten.

Auch die Aussage des 33 Jahre alten Bayern-Spielers, dass Guardiola noch zu jung für seinen Job sei und viel lernen müsse, quittierte der Katalane mit salomonischer Nüchternheit: "Ist doch gut, dass Ribéry sagt, dass ich zu jung bin. Ich bin dabei zu lernen." Sollte der Monsieur gehofft haben, seinen Ex-Coach zu einem ausfälligen Kommentar zu provozieren, ist dies schon einmal schief gegangen.

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