Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

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Schottland-Fans in Rage

Nach Lewy-Selfie: Dieser Flitzer wird zum Buhmann

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Nach der Tat wird der schottische Flitzer vom Feld gezerrt. Lewandowskis Geste: "Bleibt cool, der ist ungefährlich"

Glasgow - Er trifft und trifft und trifft. Robert Lewandowski hat Polen mit seinen Toren zur EM geschossen. Ein geschossenes Selfie mit dem Stürmerstar löste nach dem Schottland-Spiel einen Shitstorm aus.

Ein schottischer Junge wollte nur ein Foto mit seinem Idol: Robert Lewandowski. Dafür rannte der kleine Bub während der zweiten Hälfte im EM-Quali-Spiel zwischen Schottland und Polen am Donnerstagabend auf den Rasen, visierte den Bayern-Star zielstrebig an und drückte ab, noch ehe die Security-Mitarbeiter ihn gewaltsam aus dem Rampenlicht zerrten. Das Selfie postete er tags darauf bei Instagram - und löste damit einen immensen Shitstorm aus. Das berichtet die schottische Zeitung "Daily Record".

Der Grund: Durch diese Unterbrechung ließ der Unparteiische Viktor Kassai aus Ungarn vier Minuten nachspielen. Das wurde den Schotten zum Verhängnis, weil der hungrige Lewandowski 14 Sekunden vor Schluss noch einmal zubiss und mit seinem 2:2 alle EM-Träume der "Bravehearts" vernichtete.

Auf Twitter schrieben einige schottische Anhänger wütende Hass-Mails gegen den Jungen. Einige Auszüge und unsere Übersetzung:

  • "Boy just ran the whole pitch to take a selfie with lewandowski, Great policing, Imagine he had a knife.” ("Der Junge, der auf das Spielfeld rannte, um ein Bild mit Lewandowski zu machen. Großartige Arbeit. Stellt euch vor, er hätte ein Messer gehabt.")
  • "See if that wee d*** who wanted a selfie with Lewandowski never ran on the pitch we would have won.” ("Wäre der Bengel nicht für dieses Selfie auf den Rasen gelaufen, hätten wir gewonnen.")
  • "That wee f**** who ran on the park for a selfie cost us the game.” ("Dieser bescheuerte Junge, der auf das Feld für ein Selfie rannte, kostete uns den Sieg.")

Schotten hätten auch mit Sieg Schützenhilfe benötigt

Allerdings gibt es auch einige User, die die Schuld bei der Mannschaft suchen und vor allem die Niederlage gegen Georgien als Knackpunkt für die verpasste Teilnahme bei der EM 2016 in Frankreich ausmachen. Außerdem wären die Schotten mit dem Sieg über Polen am letzten Spieltag trotzdem auf Schützenhilfe der benachbarten Iren angewiesen gewesen, um bei einem eigenen Sieg über Gibraltar noch auf den Relegationsplatz springen zu können.

Lewandowski konnte selbst dieser Zwischenfall nicht aus der Ruhe bringen, wie das Tor in der Schlussminute zeigt. Außerdem traf der Bayern-Stürmer auch drei Tage später zum entscheidenden 2:1 gegen Irland und ließ ein ganzes Land jubeln.

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