Weltfußballer lässt tief blicken

Bayern-Star Lewandowski: Gänsehaut-Aussage über toten Vater - „Dieses Gespräch hätte ich gerne mit ihm gehabt“

Robert Lewandowski ist Weltfußballer und Triple-Sieger. In einem Interview verrät er nun Details über eine besonders emotionale Zeit in seinem Leben.

  • Robert Lewandowski wurde 2020 zum Weltfußballer gekürt
  • Der Weg dorthin war für den polnischen Stürmer aber nicht immer einfach
  • In einem Interview schildert der 32-Jährige nun von emotionalen Gesprächen mit Ex-Coach Jürgen Klopp
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München - Robert Lewandowski befindet sich aktuell auf dem absoluten Fußball-Olymp. Der Pole ist Champions-League-Sieger, Deutscher Meister, Bundesliga-Torschützenkönig und war in der abgelaufenen Saison der erfolgreichster Torjäger in der Königsklasse - und er ist natürlich der Weltfußballer!

Allerdings war der Weg des 32-Jährigen dorthin kein einfacher, wie Lewy nun in einem emotionalen Beitrag mit The Players Tribune verrät. Vor allem seine Anfangszeit bei Borussia Dortmund sei für den damals 21-Jährigen ziemlich hart gewesen.

FC Bayern: Lewandowski und sein emotionalstes Gespräch mit Klopp - „Irgendwas mit meinem Vater zu tun“

„Als ich ankam, konnte ich kaum ein Wort Deutsch“, so der Pole, der 2010 von Lech Posen zum BVB wechselte: „Das Wetter war regnerisch und grau. Und mit Klopp war die Intensität im Training sehr, sehr hoch.“ Sein Durchbruch gelang ihm erst im zweiten Dortmund-Jahr - und auch erst nach intensiven Gesprächen mit dem damaligen Coach Jürgen Klopp.

„Ich spürte, dass Jürgen etwas von mir wollte, aber ich verstand nicht genau was“, schildert Lewandowski seine Zeit damals: „Ich kann mich nicht an alles erinnern, was er mir sagte, aber durch die wenigen Worte, die ich kannte, und durch seine Körpersprache verstanden wir uns.“

Letztlich habe eines dieser Gespräche eine entscheidende Bedeutung für Lewy gehabt. „Es war eine mentale Sache, eine Art Aufhänger“, so der Angreifer: „Und ich glaube, es hatte etwas mit meinem Vater zu tun.“

Robert Lewandowski: Vom BVB zum Wertfußballer beim FC Bayern

Lewandowski verlor seinen Vater Krzysztof im Alter von 16 Jahren. Er verstarb 2004 an Krebs. Der Austausch mit Klopp gab dem damaligen Youngster Kraft, mit seinem Trainer führte er dann letztlich auch Gespräche, „die ich gerne mit meinem Vater gehabt hätte“.

Vor allem Klopps empathische Art war für den jungen Lewandowski damals so wichtig. „Ich konnte mit Jürgen über alles reden“, verrät er: „Ich konnte ihm vertrauen. Er ist ein Familienmensch, und er hat so viel Einfühlungsvermögen für das, was in deinem Privatleben vor sich geht.“

Im Anschluss an den Durchbruch beim BVB nahm Lewys Karriere eine noch steilere Richtung. 2014 ging es zum FC Bayern, wo er im vergangenen Jahr das Triple holte und im Februar nun sogar noch die Klub-WM gewinnen will. Sein Vertrag an der Säbener Straße läuft noch bis 2023. (smk)

Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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