Es hängt von einigen Faktoren ab

Hoeneß-Rückkehr: Ribéry glaubt an vollen Angriff

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Ein Bild aus guten Zeiten: Franck Ribéry feiert mit Uli Hoeneß die Meisterschale auf dem Rathausbalkon.

München - In knapp zwei Monaten könnte Uli Hoeneß ein freier Mann sein. Dann könnte er seine restliche Verurteilung auf Bewährung in Freiheit verbringen. Doch was passiert danach?

Für Uli Hoeneß könnte das Jahr 2016 ein ganz besonders werden. Rund 1,5 Jahre nach seiner Verurteilung und dem Haftantritt blüht dem ehemaligen FC Bayern-Präsident die vorzeitige Entlassung. Er könnte im Fall der Fälle am 29. Februar 2016 auf Bewährung auf freiem Fuß sein. Hoeneß kann optimistisch sein, hat er sich seit der Verurteilung nichts zuschulden kommen lassen. Das bestätigte die Gefängnisdirektorin in einer schriftlichen Stellungnahme.

Wie seine Zukunft bei einer Bewilligung der Halbstrafe aussieht, ließ der Bayern-Patriarch offen. Wird er wieder Präsident, wie es sich ein Teil der Bayern-Fans wünscht? Kümmert er sich weiterhin um die Umstrukturierung der Jugend-Abteilung? Oder zieht er sich komplett zurück?

Das letzte kann ausgeschlossen werden, schenkt man den Aussagen von Franck Ribéry Glauben. "Ich habe viel Kontakt mit Uli, wir sehen uns häufig", sagte Franck Ribéry zur "Sport Bild". "Er ist wieder voll aktiv, es freut mich zu sehen, wie gut es ihm geht." Der Franzose ist sich deshalb auch sicher, dass Hoeneß nicht in Rente gehen wird. "2016 wird für ihn und mich ein wichtiges Jahr - wir wollen beide wieder angreifen", zeigt sich der Dauerpatient kämpferisch.

Splittet der FC Bayern die Ämter?

Das würde auch zur Abteilung Attacke passen, die Hoeneß bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Mai 2014 ausgerufen hatte. Damals versprach er energisch: "Das war's noch nicht!" Hoeneß ist, so viel ist sicher, über alle Abläufe im Verein bestens informiert. Er versuchte erfolglos Pep Guardiola zum Bleiben zu überreden. Intern wird spekuliert, ob es eine Doppelspitze geben könnte. Hoeneß könnte sich im November zum Präsidenten wählen lassen, Hopfner bleibt weiterhin Aufsichtsratschef. Das will die "Sport Bild" erfahren haben.

Auf ein Weitermachen hofft auch ein ehemaliger Rivale. "Ich wünsche mir, dass er zurückkommt. Mit seinem Wissen und Potenzial sollte er sich nicht zurückziehen, der Weg nicht zu Ende sein", zitiert die Zeitschrift Christoph Daum.

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