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FC Bayern scoutete BVB-Star, den Rummenigge jetzt als „unerfülltes Versprechen“ bezeichnet

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Von: Patrick Mayer

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Ex-Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.
Ex-Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge. © IMAGO / Beautiful Sports

Karl-Heinz Rummenigge, Ex-Chef des FC Bayern, erzählt, dass die Münchner an einem Bundesliga-Profi von Hertha BSC dran waren. Und an einem BVB-Star.

München - Karl-Heinz Rummenigge hat sich in den Ruhestand zurückgezogen. So war der Ex-Vorstandschef des FC Bayern München zuletzt auch nicht auf der chaotischen Jahreshauptversammlung 2021 des deutschen Bundesliga-Rekordmeisters dabei. Der 66-Jährige ließ sich entschuldigen, musste dann nicht mit ansehen, wie die JHV in einem regelrechten Durcheinander endete.

Rummenigge: FC Bayern beobachtete Kimmich, Brandt (BVB) und Selke (Hertha BSC)

Stattdessen war der einstige Nationalspieler nach dem Bundesliga-Topspiel zwischen dem BVB und „seines“ FC Bayern (2:3) bei BILD live zu sehen. Und dort plauderte der einstige Münchner Boss kräftig über einstiges Interesse an „drei interessanten Spielern“. Namentlich ging es um: Joshua Kimmich, der mittlerweile bekanntlich für die Bayern spielt; um Julian Brandt (Borussia Dortmund); und um Davie Selke (Hertha BSC).

Den haben wir auch mal gescoutet.

Karl-Heinz Rummenigge über Julian Brandt (BVB)

Über Brandt, der nach einem Zusammenstoß mit Bayerns Dayot Upamecano (65. Minute) verletzt mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste, meinte Rummenigge: „Den haben wir auch mal gescoutet. Er hat ja zu dieser U17-Nationalmannschaft gehört, die seinerzeit Europameister geworden ist. Da waren drei interessante Spieler dabei, finde ich.“

Rummenigge zählte in dem Gespräch auf: „Der eine hieß Kimmich, der spielt heute bei Bayern München. Der zweite war Julian Brandt und der dritte war Selke, der heute in Berlin spielt. Scout war damals Michael Reschke. Er hat alle drei immer im Blickfeld gehabt. Er hat sich dann glücklicherweise extrem auf Joshua Kimmich konzentriert.“

Schock-Moment: Julian Brandt und Dayot Upamecano stoßen beim Spiel zwischen Dortmund und Bayern mit den Köpfen zusammen.
Schock-Moment: Julian Brandt und Dayot Upamecano stoßen beim Spiel zwischen Dortmund und Bayern mit den Köpfen zusammen. © IMAGO / Revierfoto

Ex-Bayern-Boss Rummenigge: Lob und Kritik für Julian Brandt (BVB)

Der langjährige Bayern-Boss schwärmte insbesondere vom Dortmunder, der am Samstagabend (4. Dezember) gegen die Münchner die zwischenzeitliche Führung erzielt hatte. „Brandt war fußballtechnisch gesehen immer ein feiner Spieler“, sagte er: „Und das Tor zum 1:0 hat er großartig gemacht, muss man sagen.“ Dennoch äußert sich Rummenigge auch kritisch zum BVB-Außenangreifer. „Unerfülltes Versprechen - das ist das richtige Wording. Vom Fußballerischen hätte er noch mehr drin“, meinte er: „Er könnte ein Spieler werden, der auch für Hansi Flick in der Nationalmannschaft wertvoll werden kann.“ (pm)

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