Bayern-Coach plant schon für die Zukunft

Treffen mit ManCity: Das sagt Rummenigge zu Peps Amsterdam-Trip

Karl-Heinz Rummenigge (r.) hat kein Problem mit Pep Guardiolas Multitasking.

München - Den FC Bayern trainieren und schon den Kader von ManCity für nächste Saison planen - Pep Guardiolas Treffen am Montag mit dem Sportdirektor seines künftigen Arbeitgebers sorgte für Wirbel. Nun nimmt Karl-Heinz Rummenigge Stellung.

Wohl dem, der einen solchen Chef hat! Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat - zumindest öffentlich - kein Problem mit den Multitasking-Aktionen seines Trainers Pep Guardiola. Der wechselt im Sommer bekanntlich auf die Insel zu Manchester City und kämpft aktuell mit dem FC Bayern noch um das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League.

Rummenigge: Was Guardiola an seinem freien Tag macht, ist seine Sache

Dass sich Guardiola jetzt schon gedanklich mit seinem neuen Arbeitgeber beschäftigt, stört Rummenigge offenbar nicht. Angesprochen auf das Treffen Guardiolas am Montag in Amsterdam mit dem Sportdirektor von Manchester City, bei dem es um mögliche Transfers der Citizens ging, sagte der Bayern-Boss zur Bild: "Pep Guardiola leistet bei uns jeden Tag nach wie vor hervorragende Arbeit. Intensiv und total konzentriert wie seit dem ersten Tag. Und was er an seinem freien Tag macht, ist seine Angelegenheit."

Während sich die Bayern-Profis an freien Tagen schriftlich abmelden müssen, wenn sie den Großraum München für einen Kurztrip verlassen wollen, gilt diese Regel für den spanischen Coach offensichtlich nicht. Dass Guardiola in Amsterdam mit Txiki Begiristain bereits die Kaderplanung der Engländer vorantrieb - und unter anderem wohl um Dortmunds Ilkay Gündogan buhlt - für Rummenigge kein Problem: "Für mich ist das auch völlig in Ordnung und legitim, wenn er dann schon an seiner Zukunft arbeitet. Es wäre auch naiv anzunehmen, dass er damit erst nach dem 30. Juni beginnt. Also: alles überhaupt kein Problem."

Guardiola sieht kein Problem: "Kann beide Situationen kontrollieren"

Guardiola hatte bereits nach der Bekanntgabe seines Wechsels in die Premier League keinen Hehl daraus gemacht, sich gedanklich mit Manchester City zu beschäftigen. "Ich bin wie eine Frau. Ich kann beide Situationen kontrollieren", charakterisierte Guardiola seine Multitasking-Fähigkeiten.

Viele Fans fragen sich allerdings, ob es nicht einen geeigneteren Zeitpunkt für das Treffen in Amsterdam gegeben hätte. Schließlich steht am kommenden Mittwoch für den FC Bayern das so wichtige Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Juventus Turin an. Bei einem Einzug ins Viertelfinale dürften allerdings auch diese kritischen Stimmen verstummen.

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