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Arroganz-Anfall! Rummenigge teilt ungeniert gegen BVB aus - „sorry, wenn ich das jetzt sage …“

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Von: Jonas Raab

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Karl-Heinz Rummenigge sieht den FC Bayern nach zwölf Spieltagen und einem Punkt Vorsprung auf Verfolger Dortmund als Meister.
Karl-Heinz Rummenigge sieht den FC Bayern nach zwölf Spieltagen und einem Punkt Vorsprung auf Verfolger Dortmund als sicheren Meister. © Sven Simon/imago

Karl-Heinz Rummenigge bläst nach der Augsburg-Pleite seines FC Bayern zum verbalen Sturm auf die Meisterschaft. Der BVB, Marco Reus und Mats Hummels bekommen ihr Fett weg.

München - Schon vor der Länderspielpause legte sich Karl-Heinz Rummenigge in gewohnter Bescheidenheit fest: „Dortmund hat wieder verloren, jetzt können wir schon langsam die Meisterschale etwas entstauben“, befand der Ex-Vorstandsboss des FC Bayern in der Bild. Damals grüßte der Rekordmeister nach elf Spieltagen mit vier Punkten Vorsprung auf den BVB von der Tabellenspitze. Zwei Wochen voller Impf-bedingten Coronawirren und eine empfindliche Augsburg-Niederlage später ist der Vorsprung auf einen Zähler geschrumpft. Für „Kalle“ ist das kein Grund, tiefer zu stapeln – im Gegenteil.

In der Sendung „Sky90“ wiederholte der frühere FCB-Vorstandschef seine gewagte Meister-Ansage: „Bayern München wird – sorry, wenn ich das jetzt sage – auch in dieser Saison wieder deutscher Meister werden.“ Dann befragte er kurz sein Orakel und setzte er sogar noch einen drauf: Der FC Bayern werde sich „in dieser Saison kein schlechtes Spiel mehr erlauben“. Zur Erinnerung: Ganze 22 Spiele stehen in der Bundesliga noch auf dem Programm – unter anderem das Topspiel gegen Borussia Dortmund in zwei Wochen.

FC Bayern: Rummenigge stichelt bei „Sky90“ gegen BVB-Stars Reus und Hummels

Zwar gab Rummenigge zu, Dortmund werde „zu einem schweren Prüfstein“, aber: „In diesen Spielen brennt die Mannschaft.“ Kein Problem also, meint der Ex-Boss der Münchner. Vom BVB-Kader scheint er sowieso nicht allzu viel zu halten – und ließ das einzelne Spieler via „Sky90“ auch wissen.

Rummenigge stichelte in Richtung BVB-Kapitän Marco Reus sowie Abwehrchef und Ex-Bayer Mats Hummels: Reus habe sich 2012 gegen die Münchner und für den BVB entschieden, erzählte Rummenigge und meinte: „Viele Titel hat er da nicht gewonnen.“ Hummels vermittle „mittlerweile schon den Eindruck, dass er mit der Geschwindigkeit Probleme hat“, sagte Rummenigge weiter, es gebe gute Gründe dafür, dass der Verteidiger aktuell keine Berücksichtigung in der deutschen Nationalmannschaft finde.

Rummenigge rät FC Bayern von Haaland-Verpflichtung ab – „Lewandowski steht über allem“

Auch von einer möglichen Verpflichtung von Erling Haaland riet Rummenigge seinen Bayern ab. Der 66-Jährige meinte: „Bayern München hat Robert Lewandowski – das steht über Haaland. Man kann nicht beide haben in einer Mannschaft, das wäre ja Wahnsinn, weil einer immer auf der Bank sitzen müsste.“ Er könne „nur eine Empfehlung aussprechen: Robert zu halten!“

Von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke habe Rummenigge ohnehin erfahren, „dass er alles in die Waagschale legen wird, dass Haaland zumindest noch ein Jahr in Dortmund spielt“. Der Vertrag des aktuell verletzten Stürmers läuft bis 2024, Lewandowskis aktuelles Bayern-Papier läuft noch bis 2023. (jo/SID)

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