Interesse einiger Top-Klubs

Wird er der Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern? Sasa Kalajdzic ist „für alles offen“

Robert Lewandowski will den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Einer der Nachfolge-Kandidaten heißt Sasa Kalajdzic. Der will nichts überstürzen.

München - Der Transfer-Sommer könnte in diesem Jahr besonders spannend für den FC Bayern werden. Robert Lewandowski will sofort weg. „Ich kann mir nicht vorstellen, die Zusammenarbeit mit den Bayern nach den Vorfällen in den letzten Monaten fortzusetzen“, erklärte der Pole am Montag (30. Mai) bei einer Pressekonferenz seiner Nationalmannschaft. Sollte der deutsche Rekordmeister seinen erfolgreichsten Stürmer tatsächlich ziehen lassen, besteht Handlungsbedarf. Einer der möglichen Kandidaten für die Lewy-Nachfolge: Sasa Kalajdzic.

Sasa Kalajdzic
Geboren: 7. Juli 1997 (Alter: 24 Jahre), Wien, Österreich
Position: Stürmer
Vertrag beim VfB Stuttgart bis: 30. Juni 2023
Marktwert: 22 Millionen Euro

Sasa Kalajdzic: Zieht es den Stürmer zum FC Bayern?

Der Österreicher erzielte in der vergangenen Bundesliga-Saison sechs Tore in 15 Spielen für den VfB Stuttgart. Die Leistungen des 24-Jährigen weckten Begehrlichkeiten bei den Top-Klubs. Während Kalajdzic im Urlaub entspannte, wurde sein Berater an der Säbener Straße in München gesichtet.

Doch neben den Bayern wurde der Zwei-Meter-Stürmer zuletzt auch vermehrt mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Ein Verbleib beim VfB, der sich erst am letzten Spieltag vor dem Abstieg retten konnte, gilt als eher unwahrscheinlich.

Ein Kandidat für die Lewandowski-Nachfolge beim FC Bayern: VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic.

Sasa Kalajdzic: „Ich bin für alles offen“ – wird er der Lewandowski-Nachfolger?

Aktuell weilt Kalajdzic im Trainingslager der österreichischen Nationalmannschaft in Bad Tatzmannsdorf. Dort will er die Spekulationen um seine Person vorerst ausblenden. „Es wird keinen Schnellschuss geben“, versicherte der Torjäger laut Nachrichtenagentur APA. „Es geht darum, das Bestmögliche für mich zu finden.“

Das könnte der FC Bayern, Borussia Dortmund, theoretisch aber auch der VfB Stuttgart sein. „Es ist nichts ausgeschlossen, ich bin für alles offen“, betonte Kalajdzic. „Ich weiß nicht, wohin die Reise geht. Es laufen viele Dinge im Hintergrund.“ Seine volle Konzentration gelte nun aber erstmal der Nationalmannschaft und den bevorstehenden Spielen in der Nations League. Am Freitag (3. Juni) trifft Österreich in Osijek auf Kroatien. (ph)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

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