Galgenhumor beim nächsten FCB-Gegner

Mainz-Coach Schmidt witzelt über Lewandowski

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Martin Schmidt weiß, dass Robert Lewandwoski nur im Kollektiv gestoppt werden kann.

Mainz - Die Aufgabe gegen den neuen Rekordschützen Robert Lewandowski und Bayern München geht Trainer Martin Schmidt vom 1. FSV Mainz 05 mit Galgenhumor an.

„Ich hoffe, dass er mal rotiert“, sagte der Schweizer und ergänzte dann schmunzelnd: „Ach nein, er hat ja schon beim letzten Mal nicht begonnen.“ Beim 5:1 gegen den VfL Wolfsburg, als er in neun Minuten fünf Tore erzielte, war Lewandowski erst zur Halbzeit eingewechselt worden.

Einer allein werde nicht reichen, um den Polen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zu stoppen, meinte Schmidt dann ernst: „Wir müssen ihn in der Zone verteidigen und uns einander helfen. Er wird nicht jedes Mal fünf Tore schießen. Aber auch eines wäre zu viel.“ Das Problem sei freilich, „dass da auch noch zwei, drei andere sind, die ganz gut kicken können“.

Eine Galavorstellung wie von Lewandowski am Dienstag schärfe in jedem Fall die Sinne des nächsten Gegners, erklärte der Mainzer Trainer und verwies auf seinen Offensivspieler Yunus Malli, der nach einem Dreierpack zuvor gegen 1899 Hoffenheim (3:1) am Mittwoch in Leverkusen (0:1) kaum zur Geltung kam: „Aber Lewandowski wird sicher auch Selbstvertrauen ausstrahlen und ist ein herausragender Spieler.“

Seine Mannschaft sei am Ende der englischen Woche zwar müde, „aber das ist ein Spiel, für das ich niemanden motivieren muss. Da geht jeder nochmal ans Limit. Im letzten Jahr haben wir gesehen, dass auch am Ende einer englischen Woche gegen Bayern nochmal Kräfte frei werden, an die man nicht mehr glaubt“. Im vergangenen Dezember verloren die Rheinhessen gegen die Bayern erst durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:2.

sid

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