Zweite Einheit unter Heynckes

Schrecksekunde im Bayern-Training: Vidal muss abbrechen

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Arturo Vidal, hier auf einem Foto vom Montag  (2.v.r.), musste den Trainingsplatz vorzeitig verlassen.

In der zweiten Trainingseinheit unter Rückkehrer Jupp Heynckes ging es ordentlich zu Sache. Arturo Vidal musste den Übungsplatz leider vorzeitig verlassen.

Es war schon spürbar mehr Zug drin: Die zweite Einheit unter Jupp Heynckes seit dessen Rückkehr auf den Trainerstuhl beim FC Bayern München verlangte den Profis einiges ab. Außerdem war am Dienstag deutlich mehr Betrieb auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße als zuletzt: Die deutschen Nationalspieler in Diensten des Rekordmeisters kehrten ebenso in den Übungsbetrieb zurück wie Polens Mittelstürmer und Rekordtorschütze Robert Lewandowski.

Vidal zwickt‘s im Oberschenkel

Bereits das Aufwärmprogramm mit Koordinationsübungen, Sprints, Hütchen-Läufen und ausgiebigem Dehnen verläuft knackiger als zuletzt unter dem geschassten Carlo Ancelotti. Zu knackig für Arturo Vidal? Der 30-jährige Chilene muss bei den anschließenden Passübungen abbrechen, hält sich den linken Oberschenkel.

Wie die Bild berichtet, verlässt Vidal nach Rücksprache mit Bayern-Physio Christian Huhn und Coach Heynckes den Platz. Beim abschließenden Spiel auf drei kleine Tore ist der Mittelfeldmann dann nicht mehr dabei.

Doch offenbar ist die Blessur halb so wild. Wie der FC Bayern auf der klubeigenen Homepage mitteilt, handelt es sich bei Vidal nur um eine leichte Muskelverhärtung. Der Chilene habe nach dem Verlassen des Trainingsplatzes im Leistungszentrum individuell weitergearbeitet.

Müller freut sich über Rückkehr von Heynckes & Co.

Die Stimmung bei den Profis ist nichtsdestotrotz blendend, stellvertretend für seine Kollegen begrüßte Thomas Müller die Rückkehr von Heynckes und seinem Trainerteam an die Säbener Straße. „2013 sind wir mit den besten Erinnerungen auseinandergegangen. Daran versuchen wir anzuknüpfen“, meinte Müller zum Wiedersehen mit Heynckes und seinen beiden Co-Trainern Peter Hermann und Hermann Gerland. „Es ist ein altbekanntes Team, das viel Freude versprüht und gut aufeinander abgestimmt ist“, so Müller weiter, „das kann uns nur helfen. Wir haben keine Zeit für eine Eingewöhnung.“

Au das bevorstehende anstrengende Programm des FC Bayern mit sieben Spielen in gut drei Wochen ist Müller gespannt:  „Die Fans haben bestimmt eine gewisse Vorfreude. Wir Spieler auch.“ Gleichzeitig warnte der Offensivmann vor dem kommenden Gegner SC Freiburg: „Die wollen uns natürlich Punkte stibitzen, dementsprechend müssen wir eine gute Leistung zeigen.“

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