Schweinsteiger-Wechsel

"Pep und Sklave KHR": Krasser Fan-Protest an der Säbener

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Bayern-Trainer Pep Guardiola (links) und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

München - Fans haben an der Geschäftsstelle des FC Bayern an der Säbener Straße ein Protest-Banner aufgehängt. Nach dem Schweinsteiger-Wechsel richtete sich ihre Wut gegen Trainer Guardiola und Vorstandsboss Rummenigge.

Die Bilder der Aktion wurden

der Fußball-Seite "Faszination Fankurve" zugespielt

. Wie das Portal berichtet, wurde das Banner in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Säbener Straße aufgehängt. Darauf war zu lesen: "Pep und Sklave KHR: Ihr zerstört unsere Identität". Bereits am Sonntag war das Protest-Banner wieder verschwunden. Diese Botschaft der Fans war eine eindeutige Attacke gegen Trainer Pep Guardiola und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Seit der Wechsel des Fan-Lieblings Bastian Schweinsteiger zu Manchester United bekannt wurde, richtet sich der Unmut vieler Fans gegen die beiden Führungsfiguren beim FCB. Im Netz gab es

einen regelrechten Shitstorm vieler Bayern-Anhänger

, die stocksauer auf den Weggang des Weltmeisters reagierten, der seit 17 Jahren für den Verein spielte. Auf Twitter machte vor allem am Samstag der Hashtag #PepRaus die Runde.

Schweini hat schon Spaß mit den neuen Kollegen

Was steckt hinter dieser Fan-Wut? Bei Bayern-Trainer Guardiola konnte Schweinsteiger zuletzt nicht mehr wie gewünscht zentral im Mittelfeld spielen, sondern kam häufiger über außen. „Dass er wegen unseres Trainers gegangen wäre, muss ich ins Reich der Fabel verweisen. Die zwei haben ein völlig intaktes Verhältnis“, sagte Rummenigge auf der Pressekonferenz vor der Team-Präsentation.

Guardiola hatte zuletzt zwar erklärt, er plane für die neue Saison mit dem bisherigen Vize-Kapitän. Der Coach unterstrich jedoch: „Nur er kann über seine Zukunft entscheiden, nicht Pep. Spieler mit dieser großen Karriere und dieser großen Qualität können nur selbst entscheiden.“ Schweinsteiger entschied sich für Manchester United

Als Rummenigge den Transfer bei der Saisoneröffnung in der Allianz Arena verkündete, erntete er Pfiffe. Viele Anhänger sind traurig, einige wütend über den Abschied ihres „Fußballgottes“. Der Bayern-Boss mühte sich, die Fans zu beruhigen, was nur bedingt gelang.

Momentan scheint das Verhältnis vieler Fans zu Trainer und Bayern-Boss Rummenigge in höchstem Maße angespannt zu sein.

fro/dpa

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