Ansage vom Bayern-Neuzugang

Rode ist scharf auf die "ganz dicken Dinger"

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Mit "dicken Dingern" meint Sebastian Rode sicher nicht Bayern-Maskottchen Berni.

München - Wenn es um Einsatz und Leidenschaft geht, macht Sebastian Rode auf dem Fußballplatz kaum einer was vor. Nun hat der Bayern-Neuzugang darüber gesprochen, was er in dieser Saison noch erleben möchte.

Dass er in der letzten Einheit des Trainingslagers in Doha noch einmal durchs Spalier der Mitspieler musste (siehe Video unten) - geschenkt. Sebastian Rode ist angekommen beim FC Bayern und beeindruckt auch in der bisherigen Vorbereitung auf die Rückrunde mit seiner Einsatzbereitschaft. "Ich habe in jedem Training meine Leistung abgerufen und mir nichts vorzuwerfen", erklärt der vor Saisonbeginn von Eintracht Frankfurt gekommene Mittelfeldspieler im Interview mit "Sport1.de". Daher brauche er die Konkurrenz von Xabi Alonsos und Bastian Schweinsteiger auch nicht zu fürchten, so der 24-Jährige selbstbewusst.

"Alles in allem war es die absolut richtige Entscheidung"

Seinen Wechsel zum deutschen Rekordmeister sieht Rode nach wie vor als genau richtigen Karriereschritt - auch wenn Zweifler ihm den Durchbruch beim FC Bayern nicht zutrauen beziehungsweise zugetraut hatten. "Vieles, was ich mir erhofft hatte, ist eingetreten. Ich bin auf meine Einsatzzeiten gekommen und vor allem verletzungsfrei geblieben, um im Training Gas zu geben. Ich habe schon viel dazugelernt. Zum einen dank der Ideen unseres Trainers, zum anderen durch das hohe Tempo, das hier in jedem Training herrscht. Das war eine große Umstellung für mich, da musste ich mich erst mal dran gewöhnen. Alles in allem war es die absolut richtige Entscheidung", sagte der Blondschopf kürzlich in einem tz-Interview.

Vor allem könnte die Entscheidung hinsichtlich seiner Titelsammlung richtig gewesen sein. Die Meisterschaft scheint ohnehin kaum gefährdet, im DFB-Pokal ist der FC Bayern der große Favorit und in der Champions League haben Rode und seine Kollegen nach einer starken Gruppenphase auch im Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk große Chancen aufs Weiterkommen und generell auf den Titel.

Rode will die "ganz dicken Dinger erleben"

"Wir sollten nicht den Fehler machen, Donezk zu unterschätzen. Mit ihren Brasilianern vorne drin sind die schon gefährlich. Da müssen wir aufpassen", warnt Rode zwar, stellt aber unmissverständlich klar: "Ich will so weit wie möglich kommen und auch die ganz dicken Dinger erleben." Die "ganz dicken Dinger" wären in diesem Fall wohl prestigeträchtige Duelle gegen die Branchengrößen Real Madrid oder FC Chelsea, und idealerweise natürlich der erneute Triumph in der Königsklasse nach dem Erfolg 2013.

Dass sich der Rekordmeister auf dem Weg zur Titelverteidigung in Meisterschaft und Pokal eigentlich nur selbst im Weg stehen kann, ist auch Rode bewusst. Er spielt auf den kleinen Leistungsknick im Saisonfinale des vergangenen Jahres an, als man gegen Real Madrid im CL-Halbfinale unterging, und fordert seine Kollegen zu voller Konzentration auf: "Die Saison ist wirklich noch lang und wir müssen bis zum Schluss Vollgas geben. Es wurde oft genug über die vergangene Saison gesprochen. Diesen Schlendrian, der damals reinkam, dürfen wir uns nicht noch einmal erlauben."

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