Neu-Bayer über Taktik und Schweinsteiger

Rode: "Daran muss ich mich noch gewöhnen"

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Bayerns Sebastian Rode sieht in Bastian Schweinsteiger eine Vorbildfigur.

München - Sebastian Rode spricht in einem Interview über Vorbild Bastian Schweinsteiger und seinen Förderer Matthias Sammer. Außerdem erklärt er, was Trainer Pep Guardiola wütend macht.

Matthias Sammer nennt ihn liebevoll "kleiner Giftzwerg". Ganz im Positiven, versteht sich. Wann immer der Sportvorstand des FC Bayern über "seinen" Transfer Sebastian Rode spricht, ist er voll des Lobes. Das ist auch dem 23-Jährigen nicht entgangen. "Ich habe den Eindruck, Herr Sammer ist zufrieden mit mir", sagte Rode im Interview mit eurosport.yahoo.com. "Er sagt, ich sei auf einem guten Weg und solle dranbleiben."

Auf diesem Weg sei ihm Bastian Schweinsteiger ein Vorbild. Rode schätze vor allem die Gelassenheit des neuen DFB-Kapitäns. "Er ist auf dem Platz eine Persönlichkeit und hat eine unglaubliche Ruhe am Ball", erklärt der Ex-Frankfurter. Dass Schweinsteiger dabei hin und wieder auch noch als Torschütze glänzt, "zeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er weiß genau, wann er in die Tiefe gehen muss, in welchen Momenten es sinnvoll ist, das Tempo zu erhöhen und wann er das Spiel beruhigen muss, indem er beispielsweise auf den Ball steigt und die Reihen ordnet."

Derweil gestand Rode, anfangs Schwierigkeiten mit Pep Guardiolas Taktik gehabt zu haben. "Das ist in der Tat eine Umstellung", so der 23-Jährige und verweist auf die ersten beiden Bundesliga-Partien der Münchner gegen Wolfsburg (2:1) und beim FC Schalke (1:1). Dort "konnte jeder sehen, wie wichtig unserem Trainer Flexibilität ist. Bislang haben wir in jedem Spiel taktisch variiert. Daran muss ich mich natürlich noch gewöhnen, das gelingt mir aber von Tag zu Tag besser."

Rode: Das bringt Pep auf die Palme

In diesem Zusammenhang beschreibt Rode seinen neuen Coach als "fußballverrückt": "Ich habe den Eindruck, er macht sich in jeder freien Minute Gedanken über den FC Bayern. Ein sehr, sehr akribischer Trainer, der sowohl die Spielweise als auch das Drumherum stets optimieren will." Was den Katalanen andersherum auch ärgern kann, sollte etwas nicht nach seinem Geschmack umgesetzt werden. "Man sollte niemals taktisch anders agieren, als es einem der Trainer vor der Partie mit auf den Weg gegeben hat", schilderte Rode. "Ein Punkt, den ich aber sehr gut verstehen kann, denn mit Ego-Trips schadet man der gesamten Mannschaft."

mg

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