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Gnabry-Dilemma beim FC Bayern: Wechsel als einzige Lösung?

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Von: Michael Haug

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Serge Gnabrys Gespräche mit dem FC Bayern stocken weiterhin, ein Verkauf des Nationalspielers ist längst nicht mehr ausgeschlossen. Es soll nicht nur um Gnabrys Gehalt gehen.

München - Robert Lewandowski, Thomas Müller, Manuel Neuer. Der FC Bayern München steht vor einer spannenden Transferphase, bei einigen Führungsspielern laufen die Verträge 2023 aus. Die Weichen für die Zukunft müssen mehr denn je gestellt werden, so langsam drängt die Zeit. Bis Saisonende soll Klarheit geschaffen sein, ein Sommer voller Spekulationen sei nicht im Sinne des Rekordmeisters, wie Sport1 aktuell berichtet. Klarheit schaffen, das gilt auch bei Serge Gnabry.

Der gebürtige Stuttgarter ist nach seiner Leihe zur TSG Hoffenheim (Saison 2017/2018) zum Stammspieler beim FC Bayern geworden. Sein Vertrag läuft 2023 aus. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen offenbar bereits seit 2021. Lange schien ein neues Arbeitspapier nur Formsache, doch mittlerweile ist ein Abgang Gnabrys nicht mehr ausgeschlossen. Nicht nur aus finanziellen Gründen, Gnabry will angeblich auch auf dem Rasen anders eingebunden werden.

Will Gnabry auf einer anderen Position spielen?

So heißt es, dass Gnabry eine größere Rolle einnehmen möchte. Laut Sport1 -Informationen hat der Nationalspieler bei Cheftrainer Julian Nagelsmann einen Wunsch hinterlegt: Er will auf einer zentraleren Position spielen!

Auf der Zehn, direkt hinter der Spitze, zum Beispiel. Dort hätte Gnabry mehr Gestaltungsmöglichkeiten, müsste weniger nach hinten arbeiten. Das Bayern-Dilemma: Sowohl Thomas Müller als auch Jamal Musiala können diese Position ausfüllen, auch Leroy Sané spielte bereits in zentralerer Position. Was wird also aus Gnabry? Ist ein Wechsel die einzige Lösung, um seinen Wunsch zu erfüllen?

FC Bayern: Serge Gnabry in der Allianz Arena, macht sich warm.
Serge Gnabry will eine noch größere Rolle beim FC Bayern spielen © IMAGO/Markus Fischer

FC Bayern: Gnabrys Gehaltsvorstellungen „nicht annähernd vereinbar“

Auch das Gehalt soll ein Grund sein, warum die Verhandlungen aktuell nicht voranzukommen scheinen. Zuletzt berichtete der kicker, dass „die finanziellen Ideen des vielseitigen Angreifers nicht annähernd vereinbar“ sein sollen.

Angeblich verdient Gnabry aktuell acht Millionen Euro. Sané und Kingsley Coman sind in anderen Sphären unterwegs, kassieren offenbar mehr als das Doppelte. Klar, dass sich der Nationalspieler in einer ähnlichen Kategorie sehen möchte.

Nkunku-Wechsel geplatzt: Was bedeutet das für Serge Gnabry?

Der FC Bayern bereitet sich selbstverständlich auf einen Gnabry-Abgang vor, Christopher Nkunku soll ernsthaftes Interesse geweckt haben. RB-Boss Oliver Minzlaff erteilte den Münchnern vor dem Pokalspiel gegen Union Berlin jedoch live im TV eine Absage! „Christopher Nkunku ist auch in der kommenden Saison unser Spieler“, sagte der Geschäftsführer bei der ARD. (mha) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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