Legende mit klarer Meinung

Ex-Bayern-Spieler über Alaba-Posse: „Das Ganze als Schlammschlacht zu bezeichnen...“

Bastian Schweinsteiger gewann 2013 die Champions League mit dem FC Bayern.
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Bastian Schweinsteiger gewann 2013 die Champions League mit dem FC Bayern.

Vor dem Bundesliga-Start des FC Bayern gegen Schalke spricht Bastian Schweinsteiger Klartext, vor allem das Theater um David Alaba missfiel dem Ex-Spieler.

  • Bastian Schweinsteiger gab vor dem Bundesliga*-Start ein Interview für die Sportschau.
  • Die Legende des FC Bayern* freut sich auf einen Spieler ganz besonders.
  • Schweinsteiger kritisiert das Theater um David Alaba.

München - Bastian Schweinsteiger prägte den FC Bayern jahrelang als Führungsspieler und gewann 2013 das Triple.* Dieses Kunststück wiederholten seine Nachfolger in diesem Sommer. Vor dem Bundesliga-Start zwischen Bayern und Schalke sprach der 36-Jährige Klartext.*

Schweinsteiger: „Die Bayern sind der große Favorit“

Schweinsteiger beendete letztes Jahr in Chicago seine aktive Spielerkarriere und beglückt seine Fans seitdem auf Instagram regelmäßig mit Ausschnitten aus seinem neuen Leben.* Der Weltmeister von 2014 lässt es nach den strapaziösen Jahren als Profi erstmal ruhiger angehen, ist mittlerweile aber wieder als Experte der ARD präsent.

In der neuen Bundesliga-Saison sieht er natürlich seinen Ex-Klub wieder ganz vorne, würde sich aber mehr Spannung wünschen. „Klar ist: Die Bayern sind der große Favorit. Es wäre aber super, wenn es mal wieder mehr Spannung geben würde. Das liegt aber auch an den anderen Vereinen, die konstanter werden müssen“, sagte Schweinsteiger auf sportschau.de.

Schweinsteiger freut sich auf einen Bayern-Spieler ganz besonders

Auf einen Bayern-Spieler freut sich Schweinsteiger in der neuen Saison ganz besonders. Der ARD-Experte wechselte im Verlauf seiner Karriere auf die Sechs, so wie heute beim FC Bayern Joshua Kimmich. In seinen ersten Jahren wirbelte Schweini aber als Offensivspieler auf dem linken Flügel, deshalb beobachtet er die Entwicklung von Bayerns Königstransfer Leroy Sané* ganz genau. „Die Erwartungshaltung ist sehr hoch. Leroy hat viel Erfahrung auf sehr hohem Niveau gesammelt, auch wenn er bei den absoluten Top-Spielen nicht immer in der Startelf stand. Das wird sich ändern. Bei den Bayern wird er sehr oft von Anfang an spielen“, ist sich Schweinsteiger sicher.

Auch mit David Alaba hat sich Schweinsteiger intensiv beschäftigt, die beiden haben schließlich viele Jahre zusammen das Bayern-Trikot verteidigt. „Natürlich hatte ich mit ihm Kontakt, gerade in der Zeit, als er die Position gewechselt hat. Er ist ein Spieler, der unheimlich gern Verantwortung tragen will, und die Position des Innenverteidigers hilft ihm da sehr. David hat sich gerade in der letzten Halbserie sehr, sehr gut entwickelt und als Innenverteidiger einen überragenden Job gemacht.“

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Schweinsteiger kritisiert Wechsel-Posse um David Alaba

Alaba feilscht aktuell um einen neuen Vertrag, der Österreicher könnte noch in diesem Transferfenster wechseln oder im nächsten Jahr ablösefrei. Schweinsteiger stört die Wechsel-Posse um Alaba. „Das Ganze als Schlammschlacht zu bezeichnen, ist vielleicht übertrieben, aber natürlich ist es nie gut, wenn so etwas öffentlich wird. Das kommt auch bei den Fans nicht gut an und ist sowohl für Spieler als auch für den Verein nicht perfekt“, sagte der 36-Jährige der Sportschau. Schweinsteiger glaubt noch an eine Einigung beider Parteien: „Ich hoffe, dass sich beide Seiten einigen und David Alaba in der Bundesliga bleibt. Davon gehe ich aber auch aus.“

Im Theater um Alaba meldeten sich auch die FCB-Verantwortlichen regelmäßig zu Wort. Schweinsteiger kennt sich mit den Bossen beim FC Bayern aus und weiß das einzuschätzen: „Wenn man beim FC Bayern spielt, weiß man, dass es Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge gibt. Man muss davon ausgehen, dass sie sich dazu äußern. Natürlich ist es nicht gut, dass es zu diesem Punkt kommt. Da muss schon einiges vorgefallen sein, das hat man auch bei den Aussagen von Uli Hoeneß gespürt.“ Trotzdem verteidigt Schweinsteiger seinen ehemaligen Mitspieler, der für seine hohen Gehaltsforderungen kritisiert wurde. „David ist momentan einer der besten Innenverteidiger weltweit und ich kenne ihn ganz gut. Er ist ein guter Bursche, der immer gewinnen möchte“, erklärte Schweinsteiger. (ck) tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Beim Bundesligaauftakt saßen die Vorstände der Bayern und des FC Schalke ohne Abstand und Maske auf der Tribüne. Das sorgte für viel Kritik. Der FC Bayern siegt zum Bundesligastart mit 8:0 gegen Schalke 04. Die nationale und internationale Presse überbietet sich mit Lob für den Triple-Sieger. Auch Joshua Kimmich äußerte sich zu Alaba und stellte eine Forderung.

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