Ersatz für Robbery

Weiterer FCB-Transfer? Sechs Kandidaten im Check

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Jefferson Montero von Swansea City.

München - Nach Informationen des Münchner Merkur erwägt der FC Bayern noch in dieser Transferperiode einen weiteren Transfer für die Offensive. Wir stellen einige Kandidaten, die in Frage kämen, vor:

Neuzugang Douglas Costa hatte bereits in der Vorbereitung aufhorchen lassen – beim ersten Bundesligaspiel (5:0 gegen den Hamburger SV) legte der Brasilianer sogar noch eine Schippe drauf und war der beste Spieler auf dem Platz. 

Costa spielte so gut, dass die Verletzung von Fan-Liebling Franck Ribéry sogar kurze Zeit in den Hintergrund trat.

Mit dem Neuzugang von Schachtjor Donzek scheint den Bayern ein echter Glücksgriff gelungen zu sein. Doch für die hohen Ansprüche beim Rekordmeister reicht das nicht aus:

In der langfristigen Kaderplanung muss sich der FC Bayern auf die Suche nach potenziellen Nachfolgern für die nicht jünger werdende französisch-niederländische Flügelzange, auf die Suche nach einem neuen „Robbery“ machen. Nach Informationen des Münchner Merkur erwägen die Bayern noch einen weiteren Offensivtransfer noch in diesem Monat

Bis zum 31. August ist das Transferfenster noch offen -  wir haben uns auf den Außenbahnen im internationalen Fußball mal umgeschaut und spekuliert, wer eine Unterstützung für den FC Bayern sein könnte.

Jefferson Montero: Der 25-jährige Ecuadorianer spielt seit einem Jahr bei Swansea City auf Linksaußen. Montero hat Erfahrung in der Primera Division (u.a. Betis Sevilla). Der Ecuadorianer ist beidfüßig und kam in der Premier League in der vergangenen Spielzeit auf 30 Einsätze, ein Tor und sieben Vorlagen gehen auf sein Konto. Sein Vertrag bei Swansea läuft noch bis 2018, sein Marktwert liegt bei 5,5 Millionen Euro. International erregte er vor allem bei der WM im vergangenen Jahr große Aufmerksamkeit, der VfB Stuttgart soll auch interessiert gewesen sein. Monteros Zahlen sind nicht berauschend, dennoch handelt es sich bei ihm um einen noch formbaren Spieler. Und damit kennt sich Pep Guardiola ja bestens aus - siehe Juan Bernat.

Kingsley Coman: Der Name des Franzosen taucht immer wieder in Verbindung mit dem FC Bayern auf. Kein Wunder – der Linksaußen erscheint mit seinen gerade einmal 19 Jahren ideal für die Bayern-Zukunft. Sein ehemaliger Teamkollege und jetzt Neu-Bayer Arturo Vidal schwärmte in der „Sport Bild“: „Sollte er mir zu Bayern folgen, wäre er eine tolle Unterstützung für die Mannschaft.“ Mit noch nicht einmal 20 Jahren darf er sich bereits Landesmeister in Frankreich und Italien nennen. Einsetzbar ist Coman auch als hängende Spitze und im offensiven Mittelfeld. Sein Marktwert liegt bei 3,5 Millionen Euro. Allerdings – die Bayern buhlen aktuell wohl nicht um den Spieler: "Was Coman angeht, lassen die letzten Entwicklungen nicht darauf schließen, dass wir auf dem Transfermarkt noch mal tätig werden", sagte Karl-Heinz Rummenigge unlängst. 

Felipe Anderson: Eine brasilianische Flügelzange für den FC Bayern? Warum nicht? Felipe Anderson, genauer Felipe Anderson Pereira Gomes, wäre für ein Duo mit Douglas Costa ein Kandidat. Der 22-Jährige spielt derzeit bei Lazio Rom, sein Marktwert liegt bei 20 Millionen Euro. Der beidfüßige Offensivspieler ist auf Links- wie Rechtsaußen einsetzbar, hat in Italien noch einen Vertrag bis 2020. Was für ihn spricht: Seine Dribbelstärke, seine Schnelligkeit und Torgefährlichkeit, die ihn aber auch für Manchester United, Arsenal und Liverpool interessant macht. Bereits in den vergangenen Monaten wurde den Bayern ein Interesse am Teamkollegen von Miro Klose nachgesagt. Falls Lazio die Qualifikation zur Champions-League nicht schafft (gegen Bayer Leverkusen), könnte Lazio unter Zugzwang geraten und den Spieler verkaufen müssen. Eine Chance für die Bayern?

Pedro: Einer vom FC Barcelona? Pep Guardiola hätte bestimmt nichts dagegen, zumal er den 28-Jährigen bei Barca förderte. Pedro - flinker Flügelflitzer des Champions-League-Siegers, wäre ein Kandidat für die Ribéry/Robben-Nachfolge. Der Mann kann links wie rechts, ist mehr als erfahren mit fünf Meistertiteln, drei Champions-League-Siegen, als Welt- und Europameister. Die Ablösesumme liegt bei läppischen 30 Millionen Euro. Aber auch Manchester City und Lokalrivale Manchester United sollen mehr als interessiert an dem Spanier sein.

Antoine Griezmann: Berichten zufolge soll Pep Guardiola nicht zu 100 Prozent überzeugt sein von dem Franzosen – dabei wäre Antoine Griezmann mit seinen 24 Jahren eine wohl eine wesentliche Verstärkung für den FC Bayern für die linke Außenbahn. Doch auch sein Landsmann und möglicher Vorgänger Franck Ribéry warnte den Offensivmann von Atlético Madrid. „Er spielt ohne Zweifel gut bei Atlético. Doch ein FC Bayern ist nochmal ein anderes Niveau.“ Dennoch: Griezmann ist europaweit begehrt, Atlético will ihn nicht aus seinem bis 2020 laufenden Vertrag lassen. Die festgeschriebene Ablösesumme soll bei 80 Millionen Euro liegen. Dass Bayern diesen Transfer-Irrsinn mitmacht, erscheint mehr als zweifelhaft.

Yacine Brahimi: Mit dem Star des FC Porto soll der FC Bayern bereits vor ein paar Monaten Kontakt aufgenommen haben. Die Ausstiegsklausel liegt laut „transfermarkt.de“ bei 50 Millionen Euro, der Offensivspieler für die linke Seite hat beim FC Porto einen Vertrag bis 2019. Kein Grund für den 25-jährigen Algerier, nicht vom FC Bayern zu schwärmen: „Das Trikot des FC Bayern München zu tragen, ist der Traum aller Spieler.“

Möglicherweise oder sehr wahrscheinlich hat der FC Bayern noch weitere oder andere Kandidaten auf der Liste. Ob die Bayern tatsächlich noch zuschlagen und wer der Außerwählte sein wird, werden die nächsten Tage entscheiden. Bis zum 31. August haben Sportvorstand Matthias Sammer und Co. noch Zeit, um den bereits jetzt luxuriös besetzten Kader noch zu verbessern.

nl

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