Trainer glaubt nicht an einen Sieg

Telekom Cup: Der erste Härtetest fürs Pep-Team

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Die Spezl sind beim Telekom Cup dabei: Franck Ribéry und David Alaba.

München - Der FC Bayern geht beim Telekom Cup in Hamburg mit einer stark dezimierten Mannschaft an den Start. Es wird der erste Härtetest für das Pep-Team. Und der Trainer selbst glaubt nicht an einen Sieg.

Die Bilder sind den meisten noch frisch im Kopf. Die ersten Schritte Thiagos als Bayernspieler, das 5:1 im Finale gegen Gladbach und Robben mit dem ersten Pokal der Saison in Händen – nach dem Telekom Cup vergangenes Jahr in Gladbach zeichnete sich ab, dass die Bayern auch unter Pep Guardiola die Liga dominieren würde. Am Samstag starten die Roten erneut beim Telekom Cup, nur dass diesmal die Voraussetzungen komplett anders sind.

„Wir haben Probleme“, so Guardiola vor dem Halbfinale gegen Gladbach am Samstag (20.30 Uhr, Sat.1). „Es ist die Zeit, etwas zu probieren. Wir haben nicht so viele Spieler und dann werden wir eben mit Gianluca Gaudino oder Lucas Scholl spielen.“ Beim Test an der Elbe fehlen Guardiola nicht nur die sechs deutschen Weltmeister. Auch Arjen Robben, Dante, Xherdan Shaqiri und der verletzte Thiago (Knie) werden noch nicht wieder für die Bayern auflaufen.

Pep Guardiola: "Ich denke, wir werden nicht gewinnen"

Neben den Münchnern und den Rheinländern bestreiten der HSV und Wolfsburg das zweite Halbfinale (18.30 Uhr, Sat.1), Borussia Dortmund ist dieses Mal nicht dabei. Die Augen werden aber ohnehin weitestgehend auf die Truppe des Rekordmeisters gerichtet sein. Und auf Franck Ribéry. Der Superdribbler der Münchner wird nach einer langwierigen Rückenblessur, die ihn auch um die Teilnahme an der WM in Brasilien gebracht hatte, in Hamburg sein Comeback geben. „Franck hat einen guten Rhythmus. Er hat zwei, drei Trainingseinheiten. Ich denke, dass er einige Minuten spielen kann“, sagte Guardiola, der die Erwartungen an die Fans aber im gleichen Atemzug dämpfte: „Ich denke, wir werden nicht gewinnen. Wir müssen uns anpassen“, sagte er.

Immerhin kann der Spanier auf seinen Topneuzugang zählen. Robert Lewandowski wird auch beim Telekom Cup wieder mit von der Partie sein, so richtig angekommen an der Säbener Straße ist der Pole aber allem Anschein nach noch nicht. „Er ist ganz leise und ganz ruhig“, verriet Sturmpartner Claudio Pizarro bei Sky. „Aber er ist ein sehr guter Spieler. Er wird sehr viel für Bayern machen. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns ist.“ Mit ihm, Javi Martínez, David Alaba, Franck Ribéry und Juan Bernat kann Guardiola eine ordentliche Elf aufbieten.

Also warum so pessimistisch, Señor Guardiola?

lop

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