Hobby-Designer?

So kam Müller auf die Idee mit seinen Knie-Loferl

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Kreativer Müller! Um blutige Knie (wie Rode beim Audi Cup) zu vermeiden, schnitt sich der Stürmer ein zweites Paar Stutzen zurecht.

München - Thomas Müller hat anscheinend eine neue Berufung: Designer! Seine erste Kreation: modische Knie-Lofer. Wie es zu der Modeschöpfung kam:

Zugegeben: Fußball ist Mode. Ein bisschen zumindest. Schweini und die Schweißbänder, Robben und das XXS-Shirt – hat’s alles schon gegeben. Dass aber ausgerechnet der Müller Thomas für die neueste Kreation sorgt, hätten wohl nur die wenigsten vermutet. Der Müller’sche Knie-Stutzen, selbst gebastelt natürlich, ist das Teil der Stunde! Sieht nicht nur superlässig aus, sondern schützt auch das Kniechen vor Wehwehchen.

Die Erklärung des bayerischen Designers: „Wenn du auf den Boden fällst, sind meistens die Knie offen. Da hatten wir dieses Jahr schon ein paar Probleme und das wollte ich damit verhindern.“ Das Problem: Das Fröttmaninger Geläuf wurde zur Pflege mit Sand untermischt, was jede Grätsche in der Arena zum Radikal-Peeling für die Knie macht. Die Lösung: Vaseline drauf! „Die war in der Halbzeit aber schon wieder weg“, grinste Müller. „Ich habe also überlegt: Was kann ich machen? Dann habe ich den zweiten Stutzen genommen und versucht, Knieschützer zu basteln.“

Oder wie es in Trachten-Kreisen heißt: Müllers Knie-Loferl. Nur einer fand’s nicht so heiß: Tobi Schweinsteiger. Der künftige U 17-Trainer auf Twitter: „Mein Freund… das darfst du mir bei Gelegenheit mal erklären. Ich bin gespannt.“ Bei manchen dauert’s eben, bis der Trend ankommt…

José Carlos Menzel López

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