FCB empfängt Augsburg

Guardiola: "... dann haben wir keine Chance"

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Pep Guardiola.

München - Vor der ersten heißen Saisonphase mit dem Derby gegen den FC Augsburg zum Auftakt herrscht beim FC Bayern eine gewisse Anspannung. Zudem begründet Guardiola den schweren Stand von Götze.

Auf die Idee, den FC Augsburg als „schwarze Bestie“ zu bezeichnen, ist beim FC Bayern noch niemand gekommen. Und dennoch sind die Schwaben zumindest für Pep Guardiola genau das: sein persönlicher Angstgegner, spanisch „la bestia negra“. Nur gegen den FCA hat der Trainer des deutschen Fußball-Meisters in der Bundesliga bereits zwei Mal verloren. Dass Guardiola und die Bayern mit einer gewissen Anspannung in das Derby am Samstag (hier bei uns im Live-Ticker) gehen, hat aber nur bedingt mit dem angeschlagenen Gegner zu tun.

„Angst? Nein“, sagte Guardiola am Freitag über den FCA, aber: Wenn seine Mannschaft im Derby nicht voll da sei, „dann haben wir keine Chance, dann sind wir kaputt. In diesem Moment ist Augsburg das Wichtigste in unserem Leben.“ Nicht mehr die jüngsten Länderspiele, und auch (noch) nicht der Start in der Champions League am Mittwoch bei Olympiakos Piräus. In derartigen Situationen heiße es stets „oh, Achtung!“, meinte Guardiola vor der ersten heißen Phase mit sieben Spielen in 23 Tagen.

„Jetzt geht“s richtig los", betonte Sportvorstand Matthias Sammer deshalb, und fügte einer seiner typischen Mahnungen an: "Wir können es uns nicht erlauben, den Rhythmus zu verlieren.“ Schon gar nicht gegen den FCA - zumal bei Olympiakos auch die Jagd nach dem Triple Fahrt aufnimmt. Die Königsklasse dürfe aber jetzt noch nicht rein in die Köpfe, betonte der Sportvorstand. Gegen Augsburg erwarte er „vom Auftreten der Mannschaft eine Menge. Wir sollten keinen Denkfehler begehen und meinen, dass es ein einfaches Spiel wird.“ Sammer sieht die Spieler vor allem vor einer mentalen Herausforderung, und meinte: „Wenn du deutscher Meister werden willst, musst du drei Punkte mitnehmen, das muss man erkennen.“ Helfen soll der jüngste Zugang Kingsley Coman; der 19 Jahre alte französische U21-Nationalspieler werde sofort im Kader stehen, sagte Guardiola. Arjen Robben fehlt nach seiner jüngsten Verletzung, dagegen kehrt Javi Martinez nach 13 Monaten Pause zurück. Coman kündigte bei seiner Vorstellung am Donnerstag bereits vollmundig an: „Ich bin ein Spieler, der den Unterschied macht, in jeder Minute des Spiels.“

Im Kader sein wird auch Mario Götze, aber ob es nach seinen starken Auftritten in der Nationalmannschaft auch für die Startelf reicht, ließ der Trainer offen. Stattdessen begründete er den schweren Stand des Ex-Dortmunders: „Wir haben drei Wahnsinnsstürmer in der Mannschaft für nur eine Position." Guardiola nannte Robert Lewandowski, Thomas Müller und Götze. „Für mich ist Mario auch Stürmer“, sagte der Coach und betonte: „Meine Meinung über Mario ist hoch.“

dpa/sid

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