FC Bayern empfängt Dortmund

Pep vor Kracher gegen BVB: "Ich schlafe viel besser"

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Was wird sich Pep Guardiola gegen den BVB und Taktikfuchs Thomas Tuchel einfallen lassen?

München - Mit Pep Guardiola und Thomas Tuchel treffen am Sonntag zwei echte Taktikfüchse aufeinander. Wie der FCB-Coach das Gipfeltreffen mit dem BVB angehen will? Die PK zum Nachlesen im Ticker.

## TICKER AKTUALISIEREN ##

+++ Das war die letzte Frage, die PK ist beendet.

+++ Coman schlägt bei Bayern ein. Pep hat ihn schon bei Juve verfolgt, "aber da haben sie ein anderes System gespielt", sagt Pep- Wieder gab aber der Technische Direktor Michael Reschke den entscheidenden Hinweis. "Das hat er bis jetzt gut gemacht."

+++ Und wie war es auf der Wiesn? "Es war gut", sagt Guardiola. "Die Stimmung war gut, die Kinder in der Schule - perfekt."

+++ Rode ist am Sonntag wohl nicht dabei, er habe die vergangenen fünf Tage nicht trainiert.

+++ "Unsere Spieler wissen: Wenn die spielen, müssen sie gut spielen. Denn auf der Bank sitzen auch gute Spieler."

+++ Ein kleines Zwischenfazit bis zu diesem Zeitpunkt: "Ich bin zufrieden, wenn wir gut spielen." In Mainz lief es eher mäßig, "aber in Zagreb haben wir sehr gut gespielt".

+++ BVB-Sportchef hatte zuletzt beklagt, Dortmund würde von den Schiedsrichtern benachteiligt werden. Stimmt Pep zu? "Nein." Hat er deshalb Angst? "Nie. Ich sage halle vor dem Spiel, nach dem Spiel danke, und trinke zu hause einen Rotwein. Ich habe großen Respekt vor den Schiedsrichtern. Manchmal bin ich verrückt an der Seite, aber ich spreche nie gegen die Schiedsrichter. Wenn wir verlieren, sind wir schuld. Und wenn wir gewinnen, sind wir auch schuld." 

+++ DFB-Pokal-Halbfinale in der Vorsaison. Da war ja was? "Aber das ist vorbei. Manchmal verlierst du im Fußball, manchmal gewinnst du", sagt Pep.

+++ Anspannung? Keine Spur. "Ich bin immer besorgt, aber ich schlafe jetzt sogar besser vor diesem Spiel." Viel mehr Sorgen würden ihm Spiele wie gegen Zagreb bereiten, weil jeder denke, das liefe von selbst.

+++ Er hat alle Bedingungen, um auf dieser Position zu spielen. Wir haben Joshua Kimmich für die Nationalmannschaft gefunden, und auch Weigl hat die Qualität. Sie sind sehr intelligent, immer in der Position." Beide hätten ihre Fähigkeiten im Spielaufbau, "Weigl ist sehr wichtig für diese Mannschaft. Ohne Weigl spielen sie nicht so gut."

+++ Lewandowski und Götze haben bekanntlich eine Dortmunder Vergangenheit: "Wenn du das erste Mal gegen Borussia Dortmund spielst, muss es speziell sein. Aber jetzt spielen sie für Bayern München und für sich selbst, um zu gewinnen. Sie geben immer Vollgas. Sie laufen nicht mehr als gegen Zagreb."

+++ Wie denkt Pep über Tuchel? "Wir haben uns einmal getroffen bei einem Abendessen. In zwei Stunden kannst du nicht zeigen, was du denkst. Am Ende macht Thomas das, für was er sich entschieden hat, und nicht, weil er mit mir gesprochen hat."

+++ Pep ist bei den Dortmundern vor allem von Julian Weigl überrascht. "Er macht das für sein Alter sehr ruhig." Von einem Gespräch mit Tuchel weiß Guardiola, was er für einen Fußball spielen lassen will. "Thomas Tuchel und seine Spieler haben viel Ballbesitz, viel Kontrolle und viele Pässe in die Tiefe."

+++ Ist Lewandowski derzeit zu stoppen? "Das gilt auch für Douglas Costa. Für Jerome Boateng. Und Mario Götze." Und wir könnten hier noch weitere Spieler aufzählen. Pep hebt die Mannschaft hervor, von der nun eben auch der polnische Nationalstürmer profitiert - vor allem über dem schnellen Spiel über die Außen. "Jeder Spieler hilft jedem. Das ist am Ende das Wichtigste. Aber natürlich sind wir sehr glücklich, wenn so etwas passiert. Man schießt nicht immer drei Tore in einem Spiel. Aber Robert braucht seine Mitspieler, ohne sie kann er auch keine Tore schießen."

+++ Dortmund, Saloniki, München. Ganz schön viele Kilometer in wenigen Tagen für den BVB. Ein Vorteil für den FCB? "Wenn du gegen einen großen Verein spielst, bist du immer fit. Wir werden am Sonntag auf den besten, besten BVB treffen", sagt Guardiola.

+++ Wiederholt erneut Pep, dass der BVB nicht der einzige Konkurrent sei. Leverkusen, Wolfsburg und Schalke gehören ebenfalls dazu: "Wir wollten das, und wir haben das."

+++ Bayern ist bei einem Sieg sieben Punkte vor dem BVB. "Es ist erst Oktober, es ist noch nichts entschieden", entgegnet der Coach.

+++ Bein den Dortmundern hat Aubameyang fast so einen guten Lauf wie Lewandowski. "Er ist sehr gefährlich, er hat große Qualitäten und ist ein sehr schneller Spieler. Unsere Viererkette muss immer wachsam sein", warnt Pep. "Wenn er den Ball in die Tiefe bekommt, ist es fast unmöglich, ihn zu kontrollieren."

+++ Und Robben? "Er hat noch nicht mit uns trainiert. Natürlich muss ich ihn sehen. Aber er ist in der letzten Phase seines Prozesses. Aber ich weiß nicht, ob er am Sonntag spielen kann."

+++ Zum Personal: Bernat hatte Probleme mit den Adduktoren. "Er hat ein bisschen Probleme, wenn er läuft. Aber ich denke, dass er spielen kann."

+++ Endspiel um den Titel? "Es ist kein Finale, es geht um drei Punkte. Danach ist noch nichts entschieden", meint Pep.

+++ Das 1:1 der Dortmunder gestern bei PAOK Saloniki hat Pep natürlich verfolgt. "Sie spielen sehr gut, sehr breit mit ihren Außenverteidigern. Der große Unterschied in diesem Jahr ist, dass sie in der Mitte gute Techniker haben", erklärt Pep und zählt Weigel, Gündogan, Kagawa, Hofmann und Mkhitaryan auf: "Das ist eine Top-Mannschaft. Meine Spieler wissen, wie gut sie sind. Wir haben heute zum ersten Mal über Dortmund gesprochen."

+++ Die Vorfreude ist groß. "Jeder will das Spiel sehen, jedes Land hat sein spezielles Spiel. Dortmund gegen Bayern ist immer speziell", sagt Guardiola.

+++ Pep ist da, here we go.

Vorschau

Am Sonntag steht das nächste Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund auf dem Programm. Zur Spieltags-Pressekonferenz am Freitag um 14 Uhr wird sich Pep Guardiola den Fragen der Medienvertreter stellen. Dabei drängt sich vor allem die Personalie Arjen Robben in den Vordergrund. Ist der Flügelflitzer zumindest für einen Joker-Einsatz gegen den BVB am Sonntag wieder fit? Die Antworten gibt es hier im Live-Ticker.

Bayern - Dortmund: So endeten die vergangenen Duelle

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