1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

FC Bayern heiß auf Monaco-Star - er kochte sogar Messi ab

Erstellt:

Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

Kommentare

Grätscht in der Ligue 1 bereits die ganz Großen ab: Guillermo Maripán vom AS Monaco im Zweikampf mit Lionel Messi von PSG.
Grätscht in der Ligue 1 bereits die ganz Großen ab: Guillermo Maripán von der AS Monaco im Zweikampf mit Lionel Messi von PSG. © Matthieu Mirville/imago-images

Der FC Bayern bastelt am Kader für die kommende Saison. Gerade in der Abwehr brauchen die Münchner Ersatz für Niklas Süle. Der Blick könnte dabei zur AS Monaco schweifen.

München - Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass sich Trainer Julian Nagelsmann (34) nach dem Abgang von Niklas Süle (26) einen weiteren Innenverteidiger wünscht. Im März kündigte er an, dass sich der Verein auf dem Transfermarkt umschauen werde, „weil wir Niki verlieren. Wir werden da schon was machen“. Der Münchner Fußballlehrer hätte gerne einen Kommunikator in seiner Hintermannschaft, der seine Nebenmänner lautstark anführt.

FC Bayern: Maripán auf dem Zettel der FCB-Bosse? Erfahrung gegen absolute Superstars

Einer, der diesem Anforderungsprofil zweifelsohne entspricht, ist Guillermo Maripán (28) von der AS Monaco. Nach tz-Informationen soll sein Name bereits an der Säbener Straße gefallen sein. In der französischen Ligue 1 grätschte er regelmäßig Superstars wie Neymar (30), Lionel Messi (34) oder Kylian Mbappé (23) von Paris Saint-Germain ab. Darum hätte der chilenische Nationalspieler (37 Einsätze) auch keine Probleme, die Bundesliga-Stürmer stoppen.

Zu den Monaco-Verantwortlichen haben die Münchner-Bosse durch die Ausleihe von Torwart Alexander Nübel (25/bis 2023) ohnehin gute Drähte.

Neben Spanisch und Englisch spricht er auch Französisch, was der Kommunikation mit den Bayern-Verteidigern um Lucas Hernández (26) und Dayot Upamecano (23) zugutekäme. Zusätzlich zu Benjamin Pavard (26) und Talent Tanguy Nianzou (19) wären die Münchner dann in der Abwehr-Zentrale besser aufgestellt.

Guillermo Maripán: Zweikampfstarker Anführer im Fokus der Bayern?

Der Chilene mit dem volltätowierten Rücken gilt als Anführer auf dem Platz, ist zweikampfstark und verfügt über eine enorme Passgenauigkeit. Auch seine Diagonalbälle in die Spitze sind gefürchtet. Zudem verfügt er über einen Drang nach vorne, er ist torgefährlich. In der vergangenen Spielzeit wurde er von der französischen Sportzeitung L’Équipe ins Top-Team der Ligue 1 gewählt. In der aktuellen Saison hatte er allerdings mit Verletzungen zu kämpfen, unter anderem mit einem Muskelbündelriss.

„Er ist sehr zuverlässig, wie ein großer Bruder, auf den sich junge Spieler auf dem Platz verlassen können“, sagt der Journalist Thym Pynon von France Football im Gespräch mit der tz. „Er ist ein sehr guter Verteidiger, an dem schon im vergangenen Sommer Top-Klubs interessiert waren.“ Seit Kurzem wird Maripán von der renommierten Berater-Agentur P&P Sport Management vertreten, in deren Portfolio auch Chelsea-Stürmer Romelu Lukaku (29) gelistet ist.

FC Bayern: Mazraoui kommt von Ajax - Roca im Sommer wieder weg?

2019 wechselte der Rechtsfuß für eine Ablöse von 18 Millionen Euro vom spanischen Erstligisten Deportivo Alavés nach Monaco. Unter Ex-Trainer Niko Kovac (50) entwickelte er sich in seiner zweiten Saison bei den Monegassen zum Abwehr-Chef. Laut transfermarkt.de beläuft sich sein aktueller Marktwert auf 15 Millionen Euro. In dieser Größenordnung dürfte sich nun auch eine mögliche Ablöse bewegen.

Die Bayern rüsten auf, haben mit Noussair Mazraoui (24) von Ajax Amsterdam bereits einen Top-Rechtsverteidiger für die Mannschaft ablösefrei gewinnen können. Ein Mittelfeldspieler wird den Rekordmeister demnächst wohl verlassen. Marc Roca (25/Vertrag bis 2025) will im Sommer weg. (Manuel Bonke, Philipp Kessler)

Auch interessant

Kommentare