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Babbel zieht über Bayern-Star her: „Nicht die hellste Kerze auf dem Tannenbaum“

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Von: Marius Epp

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Markus Babbel mit Mütze.
Markus Babbel äußert sich regelmäßig zu seinem Ex-Klub FC Bayern. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel/imago

Markus Babbel ist für seine markante Wortwahl bekannt. Bayern-Sorgenkind Michael Cuisance bekommt vom Ex-Münchner die volle Breitseite.

München - Mit seiner respektlosen Geste gegenüber Trainer Julian Nagelsmann machte sich Michael Cuisance keine Freunde. Für Sandro Wagner hat er beim FC Bayern* „nichts zu suchen“, die Chancen auf den Durchbuch beim Rekordmeister sind nun eigentlich bei null angekommen.

Die Münchner machen keinen Hehl daraus, dass sie den Franzosen eigentlich gerne abgeben würden. Dafür muss aber zuerst ein Verein Interesse zeigen - und genau da liegt das Problem, meint Ex-Bayern-Spieler Markus Babbel. „Solche Dinge speichern die Bundesligisten für sich ab. Da muss die Not schon extrem groß sein, dass du dir so ein faules Ei ins Nest holst“, schießt er in der ran-Bundesliga-Webshow gegen den Bayern-Kicker.

FC Bayern: Cuisance vor dem Abflug - Babbel ätzt

„Ich glaube, dass in der Winterpause eine Luftveränderung stattfinden wird. Der Weg wird definitiv ins Ausland gehen“, ist sich Babbel sicher. 2020 verlieh der FC Bayern den 22-Jährigen schon zu Olympique Marseille, wo er allerdings auch nicht richtig Fuß fassen konnte. Dieses Mal ist ein Verkauf wohl wahrscheinlicher.

Sein sportliches Potenzial konnte Cuisance noch bei keinem Profiklub entfalten. Oft steht ihm sein schwieriger Charakter im Weg. „Was ich höre, signalisiert mir, dass er nicht die hellste Kerze auf dem Tannenbaum ist. Natürlich hat der FC Bayern was in ihm gesehen, und er hat ja Qualität. Aber er ist scheinbar nicht der einfachste Charakter“, sagt Babbel.

FC Bayern: Nagelsmann will Cuisance abgeben

Vertrag in München hat Cuisance noch bis 2024. Offenbar haben sich die ersten Interessenten tatsächlich schon geregt - es ist aber kein Top-Klub darunter. Nagelsmann sieht die Situation pragmatisch: „Am Ende hat er zu wenig Spielzeit, um sich zu entwickeln. Da müssen wir Gespräche mit dem Spieler und dem Klub führen, was sinnvoll ist, und dann entscheiden.“ Der Winter wird es zeigen. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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