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Heute startet das Training

Abgehängt oder abgezockt? Transferoffensive des FC Bayern stockt - Berater droht mit Abschied 

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß: Haben die Münchner schon Transfer-Kracher 

Den nächsten Transfer-Rückschlag kassierten die Bayern am Sonntagvormittag aus London: Der FC Chelsea erklärte via Vereinshomepage, dass der Klub, insbesondere Neu-Coach Frank Lampard, Callum Hudson-Odoi an der Stamford Bridge halten wolle.

Im Statement heißt es, CHO sei Gegenstand vieler Transfer-Spekulationen gewesen, „in erster Linie eines möglichen Wechsels zum FC Bayern betreffend“.

Dass Chelsea den FCB namentlich erwähnt, zeigt, wie verärgert die Londoner nach wie vor über das öffentlich bekundete Interesse der Münchner am England-Youngster sind. Sportdirektor Hasan Salihamidzic brachte die Spekulationen Anfang des Jahres ins Rollen, als er im Trainingslager in Doha von CHO schwärmte. Mittlerweile bereut Brazzo seine offensiven Aussagen. Keine öffentlichen Liebesbekundungen von Bayern-Verantwortlichen gab es bei Atlético-Star Rodrigo – und trotzdem wechselte er lieber zu Manchester City statt zum FCB. „Für mich gab es keine anderen Optionen mehr, nachdem ich erfahren habe, dass City interessiert ist. In dieser Mannschaft spielen einige der besten Spieler der Welt und dann ist da natürlich noch Pep Guardiola“, erklärte Rodrigo bei seiner Vorstellung.

FC Bayern: Barcelona-Präsident mit Aussage zu Dembele

Passend dazu erteilte am Freitag auch Barcelona-Präsident Josep Maria Bartomeu seinem Spieler Ousmane Dembele ein Wechselverbot: „Dembele ist jung, talentiert und bietet noch viel mehr. Ich halte ihn für besser als Neymar. Er hat noch so viel Entwicklungspotenzial, deshalb wollen wir ihn behalten.“ Dembele galt in München als Plan B, falls Leroy Sané einen Wechsel zum FCB ablehnt, wonach es derzeit aussieht.

Der FCB-Transfersommer bleibt also weiterhin eine zähe Angelegenheit und zum heutigen Trainingsauftakt an der Säbener Straße wird um 17 Uhr lediglich Fiete Arp als Neuzugang auf dem Platz stehen – weil Lucas Hernandez nach seiner Knie-OP noch im Rehatraining ist und Frankreich-Nationalspieler Benjamin Pavard erst am Freitag nach München kommt.

Diese Tatsache findet mittlerweile sogar Kapitän Manuel Neuer so besorgniserregend, dass er via seines Beraters Thomas Kroth in der SZ Alarm schlägt: „Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend – also konkurrenzfähig – aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen.“ Neuers primäres Ziel mit dem FCB ist klar: noch einmal die Champions League gewinnen.

FC Bayern: Abgezockt genug wären Hoeneß und Rummenigge 

Aktuell scheint dieses Ziel vor allem wegen der stockenden Transfer-Offensive ernsthaft in Gefahr. Sollte der Kader nicht noch mit namhaften Neuzugängen verstärkt werden, droht Kroth sogar mit dem Abschied seines Klienten: „Die Vertragsverlängerung und ein Karriereende beim FC Bayern ist natürlich das naheliegende Modell, aber nicht das einzige.“

Während die Neuer-Seite also befürchtet, dass die Roten von der europäischen Konkurrenz abgehängt werden, ist man beim FCB intern nach wie vor davon überzeugt, noch mindestens zwei Kracher nach München holen zu können. Steht hinter den Bayern-Kulissen vielleicht schon der eine oder andere Top-Transfer unmittelbar vor dem Abschluss, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfahren hat? Abgezockt genug wären Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß für so ein Vorgehen allemal. Den Anschein macht es derzeit allerdings nicht.

Will gut Ding einfach Weile haben in diesem Transfersommer? Jein! Freilich hätten die Bosse am liebsten bereits jemanden wie Leroy Sané als Neuzugang präsentiert – allerdings wissen sie, dass der Transfermarkt bei Fußball-Großkalibern einem Domino-Spiel gleicht. Fällt der erste Spieler-Stein, löst das auf dem Niveau häufig eine Kettenreaktion aus.

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Das sieht übrigens auch der frühere Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer so: „Was da diskutiert und kommentiert wird, ist ja abenteuerlich. Manchmal war der Verein etwas früher dran, manchmal hat er gewartet. Der Markt ist überhitzt. Man muss im Leben auch warten können. Ich glaube, dass sie warten.“

Ob die Bayern wirklich nur warten oder mit der momentanen und für sie ungewohnten Transfermarkt-Situation schlichtweg überfordert sind, wird Rummenigge heute erklären. Denn: Es ist bestimmt kein Zufall, dass bei der Vorstellung von Lucas Hernandez in der Allianz Arena ab 14 Uhr der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern mit auf dem Podium sitzt.

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