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FCB-Twitter-Account veräppelt Milan-Star Calhanoglu

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Von: Denis Huber

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Bayern München - Bayer Leverkusen
Hakan Calhanoglu (l.) wechselte in dieser Transferperiode von Bayer Leverkusen zum AC Mailand. © dpa

Da sind dem Verantwortlichen für den Twitter-Account des FC Bayern wohl ein bisschen die Gäule durchgegangen. Während des Testspiels gegen den AC Mailand veralberte er den Torschützen und Ex-Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu.

Es war allgemein nicht der Tag des FC Bayern. Der prestigeträchtige Test gegen den AC Mailand ging für den deutschen Rekordmeister sang- und klanglos mit 0:4 verloren. 

Der derzeitige Bayern-Trainer und frühere Milan-Coach Carlo Ancelotti wirkte nach der Klatsche gegen seinen Ex-Klub ratlos. "Das Ergebnis hat mich überrascht. Ich bin enttäuscht, wir hatten keine Balance und haben nicht gut gespielt. Das darf nicht passieren", sagte der 58-jährige Italiener, der die hohen Temperaturen bis zu 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu von 80 Prozent nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte.

Doch nicht nur auf dem Platz blamierten sich die Münchner, auch der Verantwortliche für den englischen Twitteraccount des FC Bayern präsentierte sich während der Partie nicht in Bestform. Hakan Calhanoglu, in Deutschland aus seiner Zeit beim Karlsruher SC, beim Hamburger SV und zuletzt bei Bayer Leverkusen bestens bekannt, erzielte bekanntlich für Milan den 4:0-Endstand per Weitschuss - und traf damit nicht nur den Rekordmeister, sondern auch dessen Social-Media-Beauftragten ins Herz. Wie anders ist der Tweet zu erklären, in dem der Torschütze nach seinem Treffer wegen seines für manche Beobachter etwas schwer zu buchstabierenden und auszusprechenden Namens veralbert wird: „Hakan Cahalananananallgloglu scores for @acmilan. #FCBACM 0-4“

Klar, der Frust über das vierte Gegentor ist aus Fansicht verständlich, dennoch gehört es bei den offiziellen Twitteraccounts der Profiklubs nicht zum guten Ton, gegnerische Torschützen oder Spieler zu verunglimpfen.

Zur Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, dass die Entschuldigung zumindest auf dem Fuße folgte - dem Bayern-Zwitscherer war sein Tweet offensichtlich bereits nach einer Minute peinlich. „Entschuldigung, der Stress der Niederlage hat uns so weit gebracht“, schreiben die Bayern-Twitterer, inklusive der korrekten Schreibung des Namens des Torschützen.

Der Torschütze selbst hat den schlechten Scherz offensichtlich gar nicht mitbekommen. Zumindest hat er in den sozialen Medien nicht darauf reagiert.

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