Die Reaktionen der Münchner

Bayern über CL-Auslosung: "Hochattraktive Gruppe"

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Matthias Sammer (l., mit Pep Guardiola) zeigt sich zufrieden.

München - Eine anspruchsvolle, aber hochattraktive Gruppe: So haben die Profis und Verantwortlichen des FC Bayern die Champions-League-Auslosung aufgenommen.

Der Weg ins Champions-League-Endspiel von Berlin beginnt für den FC Bayern wie im vergangenen Jahr! Mit Manchester City und ZSKA Moskau haben die Münchner zwei alte Bekannte in ihrer CL-Gruppe E (Alle Gruppen im Überblick), die aber diesmal vom AS Rom komplettiert wird.

"Die Gruppe ist hochattraktiv, sehr schwierig - aber auch die richtige Herausforderung für uns. Wir müssen direkt da sein, und das ist gut für uns", erklärt Matthias Sammer. „Unsere Gegner kennen wir größtenteils vom letzten Jahr, das wird eine sehr anspruchsvolle Gruppe. Der AS Rom aus Topf 4 ist dazu sicherlich ein anderes Kaliber als Viktoria Pilsen. Das wird kein Spaziergang, aber wir sind dennoch guter Dinge, dass wir weiterkommen”, meinte Thomas Müller nach der Auslosung. Auch für Manuel Neuer, der wegen der anschließenden Wahl zu Europas Fußballer des Jahres in Monaco weilte, war die Auslosung ein Deja-Vu-Erlebnis. „Wir treffen auf bekannte Mannschaften. Es sind keine einfachen Gegner. Aber wir wissen aus dem Vorjahr, woran wir sind und können uns gut darauf einstellen”, so das Fazit des FCB-Keepers. Vergangene Saison zogen die Bayern schließlich als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Und auch gegen die Römer, den bisherigen Arbeitgeber von Neuzugang Mehdi Benatia, hat der FCB eine positive Bilanz. „Das ist die schwerste Gruppe, so viel kann ich sagen. Angst haben wir keine, aber gegen die ersten zwei haben wir ja letztes Jahr schon gespielt“, sagte Bayern-Präsident Karl Hopfner. Los geht es für den FCB mit einem Heimspiel gegen Manchester am 17. September, dann folgt der Russland-Trip (30. September) sowie die Reise nach Rom am 21. Oktober. Vor allem für einen Bayernstar wird das eine besondere Geschichte: Mehdi Benatia ist gerade erst vom AS zum FCB gewechselt. Er sagte zur Konstellation: „Ich bin total glücklich über die Auslosung. Ich hatte mir sehr gewünscht, dass wir auf den AS Rom treffen und ich dort meine Freunde wiedersehe. Das werden wunderbare Spiele.“

Zunächst aber wird es das deutsch-englische Wiedersehen geben – genau wie auch für zwei andere Bundesligisten. Neben dem FC Bayern treffen mit Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 zwei weitere deutsche Teams auf alte Bekannte aus der Premier League. Auf den BVB warten mit dem FC Arsenal, Galatasaray Istanbul und RSC Anderlecht anspruchsvolle Aufgaben. Für die Königsblauen aus Gelsenkirchen wird der angestrebte Weg ins Achtelfinale gegen den FC Chelsea, Sporting Lissabon und NK Maribor kein Selbstläufer. Nach der geglückten Qualifikation für die Gruppenphase gegen den FC Kopenhagen durfte sich Bayer Leverkusen hingegen über machbare Lose freuen: Obwohl die Werkself in Topf drei das am schlechtesten gesetzte deutsche Team war, ist der Sprung in die Runde der besten 16 gegen Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg und AS Monaco keineswegs außer Reichweite. „Alle deutschen Mannschaften haben gute Chancen, die Gruppenphase zu überstehen“, urteilte Schalke-Manager Horst Heldt optimistisch.

BVB-Trainer Jürgen Klopp meinte: „Wir treffen in der Gruppe D auf gute, alte Bekannte und für uns ganz frische Gesichter. Ich bin noch nie in Anderlecht und auch nie in Istanbul angetreten. Wir haben uns vor der Auslosung keine Gegner gewünscht, deshalb nehmen wir es nun, wie es kommt und beginnen am Samstag damit, Informationen über die jeweiligen Gegner zu sammeln.“

Die Stimmen zur Bayern-Gruppe im Überblick

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Das wird eine schwierige, aber interessante Gruppe. Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen, um das Achtelfinale zu erreichen.“

Sportvorstand Matthias Sammer: „Diese Vorrundengruppe hat absolut Champions-League-Niveau. Normalerweise hat man zumindest einen, vielleicht sogar zwei einfachere Gegner in der Vorrunde, dies ist hier nicht der Fall. Die Gruppe ist hochattraktiv, sehr schwierig - aber auch die richtige Herausforderung für uns. Wir müssen direkt da sein, und das ist gut für uns.“

Kapitän Philipp Lahm: „Das ist keine einfache Gruppe, es geht gegen drei sehr gute Mannschaften, darunter mit Manchester City gegen den englischen Meister. Vor allem auswärts erwarten uns schwierige Aufgaben, die wir bestehen müssen.“

Neuzugang Mehdi Benatia: „Ich bin total glücklich über die Auslosung. Ich hatte mir sehr gewünscht, dass wir auf den AS Rom treffen und ich dort meine Freunde wiedersehe. Das werden wunderbare Spiele.“

Nationalspieler Thomas Müller: „Unsere Gegner kennen wir größtenteils vom letzten Jahr, das wird eine sehr anspruchsvolle Gruppe. Der AS Rom aus Topf 4 ist dazu sicherlich ein anderes Kaliber als Viktoria Pilsen. Das wird kein Spaziergang, aber wir sind dennoch guter Dinge, dass wir weiterkommen.“

Torhüter Manuel Neuer: "Wir treffen auf bekannte Mannschaften. Es sind keine einfachen Gegner. Aber wir wissen aus dem Vorjahr, woran wir sind und können uns gut darauf einstellen.“

Arjen Robben: „Wir haben wunderbare Gegner bekommen, natürlich wird es aber wieder sehr schwer. Vor uns liegen einige tolle Abende in der Champions League, auf die wir uns sehr freuen.“

Sky-Experte Ottmar Hitzfeld: „Ich gehe davon aus, dass die deutschen Mannschaften weiterkommen. Der FC Bayern ist Favorit, obwohl sie eine schwere Gruppe haben. Leverkusen und Schalke sind in einer sehr ausgeglichenen Gruppe, in der sie nicht unbedingt zu den Favoriten gehören. Dortmund ist der Favorit in der Gruppe. Der englische Tempo-Fußball liegt ihnen, darauf sind sie vorbereitet. Sie werden durch die Gruppe marschieren.“

Sky-Experte Stefan Effenberg: „Für Bayern München ist das immer lösbar, weil sie diesen Anspruch haben müssen. Ich erwarte, dass sie sich als Gruppenerster durchsetzen. Aber es ist eine hochinteressante Gruppe. Moskau ist ein Gegner, der schwer zu spielen ist.“

dpa/sid

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