Kovac-Elf will in der Rückrunde „voll angreifen“

Fröhliche Zweihnachten: Die Bayern überwintern in Lauerstellung

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Festtagsstimmung passend zu Heiligabend: Die FCB-Stars feiern drei Tore in Frankfurt.

Zweiter Platz, einige Punkte hinter dem Spitzenreiter - vorgestellt hatten sich die Bayern das für die Winterpause sicher anders. Die letzten Spiele aber lassen hoffen, die Rückrunde dürfte heiß werden. 

O du fröhliche! Die Bayern haben ihr letztes Spiel des Jahres souverän mit 3:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen – und gehen somit mit „nur“ sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund in die Winterpause. Thomas Müller frohlockte: „3:0 in Frankfurt zu gewinnen, ist schon das richtige Zeichen zur richtigen Zeit. Es ist wichtig für uns selbst, dass wir die Erwartungen erfüllen können. Natürlich macht es Spaß, wieder in Schlagweite zu sein.“ Durch den Sieg haben die Münchner nun auch Borussia Mönchengladbach überholt und feiern Heiligabend auf dem zweiten Tabellenplatz: Fröhliche Zweihnachten!

1.

Dortmund

17

44:18

42

2.

FC Bayern

17

36:18

36

3.

Gladbach

17

36:18

33

Trainer Niko Kovac und seine Mannschaft haben sich in den vergangenen Wochen aus eigener Kraft aus der Krise gezogen. „Ein super Endspurt zum Ende des Jahres! Wir haben uns als Einheit aus der schwierigen Situation in der Mitte der Hinrunde herausgekämpft und können uns jetzt alle über die Feiertage erholen und dann in der Rückrunde voll angreifen“, freut sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Kovac: „Wir sind jetzt wieder da“

Das Hinrunden-Fazit von Kovac lautet: „Wir sind sehr gut gestartet, hatten eine kleine Talsohle, die wir durchschreiten mussten und hatten jetzt wieder richtig gute Spiele. Schade, dass wir in den drei Heimspielen, bei denen wir zu Hause geführt haben, sechs Punkte haben liegen lassen. Die fehlen uns jetzt. Wenn wir das über die Zeit gebracht hätten, wären wir pari mit Dortmund. Das ist abgehakt, wir sind jetzt wieder da. Wir müssen uns gut erholen, gut vorbereiten, dass wir in der Rückrunde angreifen.“

Das sieht Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ähnlich: „Man darf nicht vergessen, dass wir gegen drei Mannschaften aus dem unteren Drittel insgesamt sechs Punkte verloren haben. Es hat dann Gespräche mit Niko und einigen Spielern gegeben. Das hat auch ein Stück weit dazu geführt, dass sich die Mannschaft wieder mit dem Trainer zusammengefunden hat. Niko und die Mannschaft sind wieder eine Einheit.“ Und diese Einheit nimmt jetzt Jagd auf den BVB! Niklas Süle, aus der Bayern-Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken, kündigt an: „Wir haben uns das selber schwer gemacht, sodass wir jetzt in der Verfolgerrolle sind. Aber die haben wir jetzt angenommen und müssen jetzt auf Dortmund hoffen, dass die ein bisschen straucheln. Aber: Wir haben immer noch die Qualität als Bayern München in der Rückrunde etwas Großes zu leisten.“

An die Verfolgerrolle musste sich auch Thomas Müller erst gewöhnen. Sechs Jahre hintereinander grüßte der deutsche Rekordmeister stets mit großem Vorsprung von der Tabellenspitze, nun betrachtet er den Ligabetrieb mal aus einer anderen Perspektive. „Ich habe nicht so viel Vergleichsmöglichkeiten, weil in den vergangenen Jahren waren wir immer in einer anderen Rolle. Aber klar geht es für uns darum, immer wieder vorzulegen oder nachzuziehen“, meint der Parade-Bayer. Auch für Kovac ist die aktuelle Situation eine Art Novum für den FCB: „Vielleicht brauchen wir das mal, dass wir von hinten schieben, den Druck erhöhen.“ Damit beginnen die Roten aber erst ab dem 4. Januar, wenn es ins Trainingslager nach Katar geht. Bis dahin genießen die Spieler ihre ganz persönliche stade Zeit.

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