1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Neue Attacke: Uli Hoeneß giftet wieder gegen die Löwen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Franz Rohleder

Kommentare

Bayern-Präsident Uli Hoeneß giftet in einem Interview über den TSV 1860 München.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß giftet in einem Interview über den TSV 1860 München. © dpa

München -  Neue Breitseite im Kampf zwischen den Bossen des FC Bayern München und den Löwen: Nun giftet Uli Hoeneß im Interview über den TSV 1860 München.

Der Schlagabtausch zwischen den Bossen der Bayern und der Löwen nimmt kein Ende. Die aktuelle Watschn kommt vom wiedergewählten Präsidenten des FC Bayern. Uli Hoeneß teilt im Interview mit der Bild am Sonntag gegen den Münchner Lokalrivalen aus. Auf die Frage, wie er die Entwicklung bei 1860 sehe, antwortet Hoeneß kurz aber heftig: „Jeder Kommentar, jeder Gedanke zu dem, ist einer zu viel. Das ist ein ganz besonderer Fall.“ 

Die Luft brennt weiter zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München. In den vergangenen Wochen kamen von beiden Seiten zahlreiche Attacken. 

Diese Aussage von Uli Hoeneß dürfte Hasan Ismaik gefallen

Abseits aller Streitigkeiten: Im „Bild“-Interview äußert Uli Hoeneß auch eine Meinung, die dem 1860-Investor Ismaik durchaus gefallen dürfte. Der Bayern-Präsident setzt sich nämlich für das Ende der 50+1-Regel ein. „Ich bin total für die Abschaffung der 50+1-Regel. Nicht, weil wir etwas ändern würden. Wir haben ja im Gegensatz zu allen anderen Vereinen das intern geregelt, dass wir ohne Mitglieder-Zustimmung gar nicht mehr als 30 Prozent der Anteile verkaufen können.“

Hoeneß betont auch, dass die Annahme, wonach der FC Bayern die 50+1-Regel befürworte, um mögliche Konkurrenz kleinzuhalten, einfach falsch sei. „Es heißt ja immer, Bayern sei dagegen, dass 50+1 abgeschafft wird, damit die anderen nicht stark werden. Aber von mir aus kann jeder Verein seine Anteile an wen auch immer verkaufen. Ist mir völlig wurscht! Wir werden es nicht tun, das wissen unsere Fans, und da kriegen sie von mir auch die 100-prozentige Garantie. Jeder Verein soll in einer Abstimmung darüber entscheiden können. Das ist Demokratie.“

Bekanntlich plädiert auch Ismaik für eine Abschaffung der Regelung. Im Gegensatz zu den Fans der Löwen. Die Mitglieder TSV 1860 forderten im Januar auf der Mitgliederversammlung vom Präsidium ein aktives Einsetzen für die Erhaltung der 50+1-Regel der DFL - und setzten damals ein klares Signal an Investor Hasan Ismaik.

Auch interessant

Kommentare