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Salihamidzic spricht über „Versteckspiel“

Hoeneß lässt Brazzo plötzlich sprechen - der stellt etwas klar

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Er durfte diesmal sprechen: Hasan Salihamdzic.

Uli Hoeneß ist der starke Mann beim FC Bayern. Am Mittwoch schwieg der Präsident jedoch und schickte Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor.

München - In Krisenzeiten ergreift beim FC Bayern vorwiegend einer das Wort: Präsident Uli Hoeneß. Auch nach dem 5:1-Sieg gegen Lissabon kündigte der FCB-Patron an, sich nach seinem Kabinenbesuch zur aktuellen Lage der Roten zu äußern. Beim Rausgehen hatte es sich Hoeneß aber anders überlegt und kündigte an, dass man sich geeinigt habe, dass der Hasan spricht.

FC Bayern München: Hasan Salihamidzic hielt sich lange zurück

Der Hasan, das ist bekanntlich Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Dessen Einschätzung zur sportlichen Situation und vor allem zur Situation von Niko Kovac, hätten viele gerne nach dem 3:3-Remis gegen Fortuna Düsseldorf gehört. Zumal der Hasan den Niko ja alleine verpflichtet habe, wie Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in der Vergangenheit gerne erwähnt haben. Doch nach dem Düsseldorf-Unentschieden war der Tenor im Klub der: Wenn der Präsident spricht, wird der Sportdirektor ohnehin nicht genügend wahrgenommen.

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Diesmal schwieg Uli Hoeneß (l.).

Hasan Salihamidzic: „Wenn ich etwas zu sagen habe, ...“

Am Dienstagabend hielt sich Hoeneß daher zurück und Salihamidzic erklärte sein „Versteckspiel“. „Ich war ja auch da. Nur ihr habt mich nicht gefragt. Ich habe extra gewartet, dass der Präsident weitergeht. Aber auch andersrum: Wenn der Präsident spricht, dann muss nicht jeder nach ihm sprechen. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann werde ich euch das sagen. Ich bin auch jederzeit zu Gesprächen bereit“, antwortete Brazzo auf die Frage, ob er nicht den Drang verspürt hätte, seinen Trainer zu verteidigen.

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Auf seine Arbeit angesprochen, stellte Salihamidzic klar: „Ich muss mich nicht verteidigen. Warum soll ich mich verteidigen? Wir arbeiten, ich arbeite auch genug im Hintergrund. Wir haben einiges zu tun. Wenn ich was zu sagen habe, dann sage ich das. Wenn nicht, dann muss ich nicht irgendwelche Sachen sagen, die keine Bedeutung haben.“

Lemke schüttelt den Kopf über Hoeneß

Apropos etwas zu sagen haben: Das hatte nun der langjährige Hoeneß-Erzfeind Will Lemke zum aktuellen Auftreten des FCB-Patrons. „Das war leider wieder der alte Uli Hoeneß, und nicht mehr der Uli Hoeneß, mit dem ich Brüderschaft getrunken habe, nachdem er aus dem Gefängnis gekommen war“, sagte LemkeSport Bild. Nach jahrelangem Clinch hatten sich die langjährigen Bundesliga-Granden angenähert. Lemke hatte Hoeneß zuletzt als „sehr vernünftigen, sozial eingestellten, gut diskutierenden Menschen“ erlebt. Hoeneß, war unter anderem Gast bei Lemkes 70. Geburtstag.

Die Pressekonferenz der Münchner empfand Lemke nun jedoch als „skurril. Ich war erschrocken. Ich denke, sie lagen mit der Art und Weise voll daneben und würden es heute nicht mehr machen.“

bok

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