Neuer Keeper über die ersten Wochen beim FCB

Ulreich: "Das bin ich gar nicht gewohnt von mir"

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Nummer Zwei bei den Bayern: Sven Ulreich

München - Es war ein Sommer-Transfer, der massenweise Kopfschütteln ausgelöst hat: Sven Ulreich zum FC Bayern München. Nun hat der Torhüter bei fcbayern.de erstmals Bilanz hinter die Saisonvorbereitung gezogen.

"Warum macht der denn sowas?" Diese Frage hat sich im Sommer halb Fußball-Deutschland gestellt. Viele Fans und Experten haben den freiwilligen Schritt von Sven Ulreich zum Keeper Nummer zwei hinter Manuel Neuer nicht verstanden. Zu dominant, zu gut, zu unantastbar sei Welttorhüter Neuer, um genug Spielzeit zu sehen - so die einhellige Meinung.

Seine Fehler im ersten Spiel überraschten ihn selbst

Im ersten Spiel der Saison (3:1-Sieg gegen Nöttingen im DFB-Pokal) stand dann aber Ulreich im Tor - und gab seinen Kritikern gleich Nahrung. "Es waren zwei, drei Bälle dabei, die ich nach vorne habe prallen lassen. Das bin ich gar nicht gewohnt von mir. Da war ich selbst überrascht", gibt sich der neue Keeper gleich zu Beginn selbstkritisch. Als möglichen Grund nennt Ulreich seine Nervosität - "auch wenn es nur gegen einen Oberligisten ging und ich schon einige Bundesligaspiele gemacht habe".

"Langsam, aber sicher komme ich in München an"

Im Gegensatz zum etwas holprigen Start ist Ulreich privat gut in München angekommen. Das neue Haus ist frisch bezogen, die Erkundungstouren durch die bayerische Landeshauptstadt fest eingeplant. "Langsam, aber sicher komme ich in München an".

Helfen wird dabei mit Sicherheit die gute Atmosphäre innerhalb des Teams - vor allem unter seinen Torhüterkollegen. "Die Jungs haben mich toll aufgenommen. Wir haben alle ein gutes, kollegiales Verhältnis, sprechen viel miteinander, haben Spaß", erklärt Ulreich sein Verhältnis zu Manuel Neuer, Tom Starke und Ivan Lucic. Es herrsche einfach ein gesunder Konkurrenzkampf.

Ganz anderes Torwartspiel

Ein Konkurrenzkampf, der besser macht - und Raum für ungeahnte Entwicklungspotentiale gibt. Als Torhüter der Bayern sei er beispielsweise ganz anders ins Spiel seiner Mannschaft eingebunden. Während Ulreich in Stuttgart vornehmlich lange Bälle spielte, geht es in München nun darum, ruhig zu bleiben und den nächsten Anspielpartner zu finden. "Von Woche zu Woche gewöhne ich mich besser daran", so Ulreichs Fazit.

Der Blick richtet sich indes schon auf die nächste Herausforderung. Am kommenden Freitag geht es in der Allianz Arena gegen den HSV. Dann wird wieder Manuel Neuer das Tor hüten. Kein Grund also nervös zu werden - sowohl für die Bayern als auch für Ulreich.

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