Guardiola soll sich entscheiden

Bayern-Bosse verlieren die Geduld - Ultimatum für Pep?

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Pep Guardiola (r.) steht bis 30. Juni 2016 beim FC Bayern unter Vertrag. Verlängert er oder geht er? Angeblich fordern Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Co. eine Entscheidung bis Neujahr.

München - Nach wie vor ist keine Entscheidung offiziell verkündet worden, ob Pep Guardiola Trainer des FC Bayern über Juni 2016 hinaus bleibt oder nicht. Laut eines Berichts aus England sollen die Verantwortlichen dem Katalanen eine Frist gesetzt haben.

Die Liste der Erfolge des FC Bayern ist lang und beachtlich. Das weiß auch Pep Guardiola. Der Trainer kennt den Druck beim deutschen Rekordmeister, in der vergangenen Saison gab er ungewohnt offen Einblick in die Erwartungshaltung, die ihm von Klub- und Fanseite gestellt wird - und die er wohl auch selbst hat: "Triple oder nix".

"Wenn du in großen Vereinen gewinnst, bist du ein Genius, ein Super-Taktiker. Wenn du verlierst, hast du viele Probleme. Nur das Triple ist gut genug in großen Vereinen wie Barcelona, Real Madrid oder Bayern", sagte Guardiola im vergangenen April. Das Triple hat er in seinen bisherigen zwei Jahren bei den FC Bayern aber noch nicht geschafft.

Mirror: Ultimatum an Pep Guardiola - Entscheidung bis Neujahr

Im Sommer 2016 läuft der Vertrag des Trainers beim FC Bayern aus - ihm bleibt also nur noch eine Chance, den historischen Erfolg von 2013, als der FCB unter Jupp Heynckes die Meisterschaft, den DFB-Pokal und auch die "Königsklasse" gewann, zu wiederholen. Es sei denn, er verlängert seinen auslaufenden Kontrakt.

Doch noch ziert sich der Katalane - die Gründe für sein Zögern sind öffentlich nicht bekannt. Kein Wunder also, dass beinahe täglich neue Gerüchte um die Zukunft des 44-Jährigen wie Unkraut aus dem Boden schießen. Das neueste kommt aus England, verfasst vom in der Regel nicht komplett unseriösen "Mirror": Demnach sollen die Bayern-Verantwortlichen langsam die Geduld mit dem zögerlichen Coach verlieren und ihm ein Ultimatum gestellt haben: Bis zur Jahreswende soll sich Guardiola entscheiden, ob er das neue Angebot des Klubs, der sehr gerne mit dem Katalanen weiterarbeiten würde, annimmt oder nicht.

Gründe, warum Pep Guardiola den FC Bayern 2016 verlassen könnte

Auch die Bayern-Bosse wissen, dass Guardiola eine der begehrtesten Trainerpersönlichkeiten auf dem Fußballmarkt ist. Vor allem in der Premier League würde man den Spanier mit Kusshand verpflichten. Mit Manchester City, wo in Txiki Begiristain und Ferran Soriano zwei alte Bekannte aus gemeinsamen Barca-Zeiten am Ruder sind, soll sich Guardiola angeblich schon einig sein

Zudem muss sich der Rekordmeister im Fall des Falles auch um einen adäquaten Ersatz kümmern. Nachdem zuerst in italienischen Medien das Gerücht die Runde machte, dass Carlo Ancelotti erster Kandidat auf die Nachfolge Pep Guardiolas sein könnte, ist sich auch der "Mirror" sicher, dass der Italiener, der seine Fähigkeiten bei Real Madrid, beim FC Chelsea und beim AC Mailand eindrucksvoll unter Beweis stellte und derzeit ein Sabbatjahr einlegt, im kommenden Sommer an der Säbener Straße anheuert, sollte Guardiola seinen Vertrag nicht verlängern.

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