Studenten erkunden den Kosmos des Rekordmeisters

FCB-Universum: Sportliche Dominanz dank Pep

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Pep Guardiola hat den FC Bayern als Mannschaft innovativ weiterentwickelt.

München - Der Sport-Management-Nachwuchs der Münchner Privatuniversität Campus M21 erkundet das FC-Bayern-Universum. Natürlich spielte dabei vor allem der Sport eine zentrale Rolle. Den besten Artikel zum Thema lesen Sie hier:

Angehende Sport-Manager schreiben im Rahmen ihres Studiums über den FC Bayern München - diese Idee klang reizvoll und spannend für die Studenten der Privatuniversität Campus M21. Gesagt, diskutiert und schließlich gemeinsam mit der tz, Münchens größter Boulevardzeitung, umgesetzt: Der Kosmos von Bayern München - so lautete der Titel der Projektarbeit, für die u.a. ein Bericht geschrieben werden musste. Zur Auswahl standen die Themenfelder „Sport“, „Fans“, „Marketing“, „Medien“ und „Finanzen“. Welche Erfolgsgeheimnisse die Management-Erstsemester beim Rekordmeister recherchiert haben, wie sie die Fankultur sehen und warum die Bayern weit mehr sind als ein Fußballklub: die jeweils besten Artikel lesen Sie hier.

Der FC Bayern steht dank Pep Guardiola für Dominanz mit teils über 70 Prozent Ballbesitz

Ob Bundesliga, Pokal oder Champions League: Wo die Bayern sind, ist oben - seit vielen Jahrzehnten ist das mittlerweile so. Eine beeindruckende Konstanz, getragen von einem qualitativ hochwertigen Kader und einem Trainer, der das Spielsystem seit seinem Amtsantritt am 24. Juni 2013 zusehends innovativ weiterentwickelt hat. Akribisch, besessen, ein selten zufriedener Tüftler: Pep Guardiola steht für unbedingten Erfolg. Für 100-prozentige Identifikation. Doch das war nicht immer so. Gerade in seiner Anfangszeit in München stand der smarte Tikitaka-Trainer in der Kritik, auch bei ehemaligen Bayern-Spielern wie Didi Hamann, der monierte, der Spanier würde „bei Bayern alles durcheinanderbringen“.

Mittlerweile sind die kritischen Stimmen weitestgehend verstummt. Was Pep taktisch auf den Rasen zaubern lässt, gefällt in der Regel - und ist darüber hinaus erfolgreich: Dominanz mit teils über 70 Prozent Ballbesitz. Schnelles Kurzpassspiel wechselt sich ab mit diagonal angelegter Spieleröffnung aus der Abwehr. Dazu eine konkrete Rollenverteilung in festgelegten Zonen und Rotation auf nahezu allen Positionen, Torhüter Manuel Neuer einmal ausgenommen. „Experimentierfreude“ nennt das Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Absolutes Pflichtprogramm“ heißt das bei Guardiola, der eine „ganzheitliche Philosophie“ verfolgt, in der sich die Spieler schon bei Ballbesitz so aufstellen, dass sie nach einem Ballverlust diesen unmittelbar zurückerobern können.

FC Bayern sorgt für optimale Bedingungen und Zufriedenheit unter den eingekauften Weltklassespielern

Doch es sind nicht nur die Griffe in Peps Taktik-Kiste, die den Rekordmeister sportlich so erfolgreich machen. In der Mannschaft, gespickt mit Weltklassespielern wie Robben, Ribéry, Götze oder Müller, stimmt der Zusammenhalt. Ein Team, ein Ziel - das auch mit Spielern aus der eigenen Jugendarbeit erreicht wird: Toni Kroos (mittlerweile bei Real Madrid), David Alaba oder Bastian Schweinsteiger haben alle eines gemeinsam - als Knirpse spielten sie in der Bayern-Jugend, wo sie gehegt und gepflegt wurden: eigenes Zimmer mit Bad, Küche und Aussicht auf den Trainingsplatz.

Der Verein sorgt für optimale Bedingungen und Zufriedenheit, um erfolgreich im Fußball zu werden. Und er pflanzt ihnen schon früh das berühmte FC-Bayern-Familiengen ein, das sie langfristig an den Verein bindet. Vorstand und Management sowie die vielzitierte Bayernfamilie kümmern sich bestmöglich um ihre Spieler, auch und besonders dann, wenn sie verletzt sind. Zur kommenden Saison soll ein neues Ärzteteam für die Mannschaft installiert werden, das dann wohl auch an der Säbener Straße stationiert ist, viele Spieler lassen sich aber auch weiterhin von ihrem Vertrauensarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in der Stadt behandeln. „Wir sind ständig bemüht, uns weiter zu optimieren“, sagt Sportvorstand Matthias Sammer. „Und das gilt für alle Bereiche.“

Von Anja Friedl

 

Das FC-Bayern-Universum

Teil 1: Die Fans - We lieben Bayeln Miunik!

Teil 2: Marketing-Maschine à la Hollywood

Teil 3: Was dem Verein die Millionen in die Kasse spült

Teil 4: Der Rekordmeister und die Medien - Mia san Netzwerk

Teil 5: Sportliche Dominanz dank Pep

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