FC Bayern vs. Werder Bremen

TV-Kritik: Tom gibt uns die Quante ...

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München - Als Bayern die Bremer zum Tanz lud, überboten sich die TV-Moderatoren einmal mehr gegenseitig. Es kam zu einem Bartels-Wirrwarr, einem ergriffenen Sebastian Hellmann und einem ulkigen Bommes-Scholl-Boateng-Trio. Die TV-Kritik.

Herzlich willkommen zum ARD-Brennpunkt „Spielt Mario Götze – und wenn ja, warum nicht?“ Das Schicksal des FCB-Teilzeitfußballers wurde am Dienstag im Ersten ausführlich verhandelt. Die erstaunlichste Analyse kam von Kommentator Tom Bartels. Der ARD-Chefverwirrer kritisierte Guardiolas schäbigen Umgang mit unserem Weltmeister: „In den großen Spielen stand Götze bisher nicht im Kader. Die großen Spiele sind für Bayern die Halbfinals und die Finals.“ Das könnte aber auch daran liegen, dass vor dem Bremen-Spiel in dieser Saison noch relativ wenige Halbfinals und Finals für den FC Bayern auf dem Programm standen. Wir gehen daher davon aus, dass Bartels die Zuschauer wie immer mutwillig durcheinander bringen wollte, weil er Freude daran hat.

Eine Viertelstunde vor dem Ersten ging Sky auf den Sender, wo Sebastian Hellmann Paul Breitner begrüßte, den Starkenbotschafter des FC Bayern, den Mann mit der eingebauten Wahrheit. Klartexter Paule klartextete wie gewohnt, und plädierte nach dem matten Schalke-Spiel für das Recht des Fußballers auf Faulheit: „Du musst mal durchschnaufen.“ Hellmann war ergriffen von Breitners Ausführungen und dachte daran, sich vom Weltmeister adoptieren zu lassen. „Das ist spannend, was Sie sagen, Paul“, bedankte er sich und warf sich dem Champ zu Füßen.

Eine 1 für Müller! Und sonst? Die Noten der Bayern-Stars

Kurz darauf meldeten sich Alex Bommes und sein Scholl. Scholli konnte Bremen, dem Küsten-Vestenbergsgreuth, kaum Hoffnung machen: „Es wird eine ganz schwere, wenn nicht sogar fast unmachbare Aufgabe für Werder.“ Danach war Jérôme Boateng zu Gast und sah ulkig aus. Jérôme trug eine spannende Brille und einen ledrigen Kochtopf auf dem Kopf, also quasi einen Kochkopf. Er sah aus wie ein Gangsterrapper vom Hasenbergl und hat Atlético Madrid mit diesem Auftritt viel Angst gemacht.

Die Bayern "im Stile einer Schwalbe" nach Berlin

Anschließend irritierte Wirrwarr-Tommy Bartels die Zuschauer besonders intensiv, weil bei Werder auch ein Bartels mitspielte. Das klang komisch, als er japste, „Pizarro muss auf Bartels warten“. Später lobte sich der Kommentator selbst („Bartels ganz stark!!!!“), weil’s ja sonst keiner tut, und versuchte sich als Quantenphysiker: „Bei Regen wird der Ball nicht schneller, er wird weniger schnell langsam.“ An Tom Bartels nicht zu verzweifeln, ist eine ganz schwere, wenn nicht sogar fast unmachbare Aufgabe.

Hier können Sie das Spiel noch mal im Ticker nachlesen

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