So will sich der Verein vermarkten

Jetzt will der FC Bayern auch Asien erobern

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Der FC Bayern ist auch in Portland beim Training ein Fan-Magnet.

München/Portland - Die Promotion für den FC Bayern wird auch nach der Heimkehr nach München in den USA fleißig fortgesetzt. Der Verein hat extra ein Konzept erarbeitet. Und nächstes Jahr ist Asien dran.

Der Kurztrip in die Staaten war am Mittwochabend Ortszeit zu Ende. Direkt nach der Partie gegen die MLS-Allstars ging es für die Bayern zurück nach München, wo sich das Team von Trainer Pep Guardiola auf die erste Kraftprobe der Saison vorbereiten wird: den Supercup gegen Dortmund am 15. August. Abgehakt ist das Thema USA damit aber noch lange nicht. Gerade jetzt nach der Tour gilt es, die Arbeit vor Ort zu forcieren und die Marke FC Bayern zu positionieren. Wie? Das erklärte FCB-Marketingvorstand Jörg Wacker.

FC Bayern will sein Logo so bekannt machen wie das von ManUnited

„Die Strategie ist ja nicht, eben kurz reinzufliegen und wieder rauszufliegen, sondern unsere Marke nachhaltig zu positionieren“, so Wacker. „Die Marke muss 365 Tage im Jahr sichtbar sein. Das ist die Aufgabe der Mitarbeiter in New York, natürlich auch in Absprache mit uns. Wir haben ein detailliertes Konzept ausgearbeitet.“

Das Ziel: Das Logo mit den bayerischen Rauten in den Staaten mindestens so bekannt zu machen wie das von ManUnited. Die Engländer und Spanier haben schon früher damit begonnen, den Markt in Staaten zu beackern und ernten heute die Früchte. Zum Beispiel durch lukrative Sponsorenverträge mit amerikanischen Firmen. Dass die Engländer uneinholbar vorne liegen, glaubt Wacker aber nicht.

FC Bayern als global Player: Nächster Stopp Asien

„Es ist unsere Aufgabe, die Lücke zu schließen“, sagt er. „Aus diesem Grund sind wir auch hier. Wir haben den Markt analysiert und das Potenzial hier gesehen. 80 Millionen Fußballfans, davon 15 Millionen, die an Bayern interessiert sind. Wenn man sieht, dass das WM-Finale eine weitaus höhere Einschaltquote hatte als die NBA-Finals, dann ist da was dran. Man merkt ja diesen Fußballhype.“ Das Sportliche bleibt aber nicht außen vor. ManUnited und Real Madrid nahmen unlängst an einem Turnier in den USA teil, Bayern entschied sich dagegen. Wacker: „Was wäre das für ein Auftreten gewesen, wenn wir da mit einer B-Mannschaft gespielt hätten. Wenn, dann machen wir das richtig.“

Und im kommenden Jahr geht der Blick dann auch wieder nach Osten. „Wir werden 2015 nach Asien gehen“, so Karl-Heinz Rummenigge in SportBild. Unter anderem 2005 und 2006 reiste der Bayern-Tross bereits nach Asien für eine Promotour. Jetzt soll auch in China ein weiteres Büro eröffnet werden. Bayern als global player…

lop

 

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