Attacke auf Torschütze Boateng

Pep als Würger: "Guardiola lebt den Fußball"

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Jerome Boateng nahm seinem Trainer die Würgeattacke nicht übel.

München - Kurze Zeit hatte man Angst um Jerome Boateng. Sein Last-Minute-Hammer zum 1:0 hatte die Allianz Arena zum Beben gebracht. Und dann kam auch noch Pep Guardiola – und würgte seinen Helden. Beidhändig.

 Bis sich der leicht verstörte 26-Jährige nach Sekunden aus dem Guardiola-Griff befreite und wieder eine Portion Sauerstoff einatmen konnte. „Es waren pure Emotionen“, sagte Boateng hinterher bei Sky. „Die ganze Bank hat sich gefreut. Der Trainer auch. Er lebt Fußball, und das sieht man.“

Guardiola als Zappelphilipp an der Linie

Auch anhand seiner Laufleistung. Denn während die Bayern auf dem Platz liefen, machte Power-Pep in der Coaching Zone einen Kilometer nach dem anderen. Stillstand ist ein Fremdwort für Bayerns Zappelphilipp an der Linie, der die 93 Minuten gegen City nur am Fuchteln und Dirigieren war – und so seine Mannschaft bis zu Boatengs Befreiungsstrahl wach hielt. „Pep ist immer aktiv an der Linie“, so Arjen Robben hernach. „Aber ich mag das, er will auch gewinnen. Ich finde das gut.“

Gegen Mitternacht schlenderte dann auch Guardiola erschöpft durch die Mixed Zone, natürlich flankiert von Intimus Manel Estiarte, und machte sich in den verdienten Feierabend auf. „Im ersten Spiel ist natürlich relativ viel Druck drin“, sagte Guardiola. „Wir sind glücklich, dass wir uns in dieser harten Gruppe im ersten Spiel durchgesetzt haben.“

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Was freilich auch Karl-Heinz Rummenigge freute. Der Vorstandsboss der Münchner vor versammelter Presse: „Champions League reizt Pep Guardiola natürlich. Wenn er den Frack anhat, will er natürlich auch gewinnen.“ Die wunde Boateng-Wange dürfte diese These untermauern.

lop, sw, thi

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