Shaqiri: Bayern wird mich nicht gehen lassen

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Xherdan Shaqiri würden gerne an den Olympischen Spielen teilnehmen, hätte aber Verständnis, wenn ihn die Bayern nicht gehen ließen.

München - Mit dem Wechsel zum FC Bayern ist für Xherdan Shaquiri ein Traum in Erfüllung gegangen. Paradoxerweise muss sich der Schweizer dadurch aber wohl von einem anderen Traum verabschieden.

Mit der Schweizer U21 hat sich Shaqiri im vergangenen Jahr als eine von nur vier europäischen Mannschaften für das olympische Fußballturnier in diesem Sommer in London qualifiziert. Klar, dass der 20-Jährige deshalb ganz heiß auf den olympischen Traum ist. Doch sein seit Februar feststehender Wechsel zu den Bayern ist fast gleichbedeutend mit dem Olympia-Aus des Mittelfeldspielers. Sollte "Shaq" nämlich an den Spielen teilnehmen (27. Juli bis 12. August), würde er einen wesentlichen Teil der Bundesliga-Vorbereitung (Start am 24. August) verpassen.

Xherdan Shaqiri von A bis Z: Er machte eine Modeverkäufer-Lehre

Arianit: Xherdans ältester Bruder. Dessen und die Namen der anderen Geschwister Erdin und Medina ließ sich Shaq auf die Schuhe sticken.  © Getty
Balljunge: Shaqiri war das im Basler St. Jakob-Park.  © Getty
Champions-League-Sieg: Shaqiris großer Traum, deshalb wechselt er.  © Getty
Disco: Wenn Spiel- und Trainingsplan es zulassen, warum nicht?  © Getty
Eva Mendes: Shaqiri steht auf die amerikanische Schauspielerin.  © Getty
Facebook: Er aktualisiert seine Seite ständig.  © Getty
Globus: In einer der Kaufhaus-Filialen absolvierte Shaq seine Lehre als Modeverkäufer.  © Getty
Hattrick: Sein erster Profi-Dreierpack gelang ihm in der EM-Quali im September beim 3:1 gegen Bulgarien.  © Getty
Ice Tea: Shaqiris Lieblingsgetränk (Pfirsich oder Zitrone).  © Getty
Junioren: Mit zehn kam Shaq zum FC Basel, 2009 holte ihn Thorsten Fink zu den Profis.  © Getty
Kosovo: „50 Prozent meines Herzens gehören dem Kosovo“, sagt Shaq.  © Getty
Liebesbriefe: Xherdan ist Single, bekommt Liebesbriefe ohne Ende.  © Getty
Meister: Shaq wurde zweimal Schweizer Meister (2010, 2011).  © Getty
Nike: Sein Ausrüster. Er spielt wie Cristiano Ronaldo mit dem Mercurial Vapor Superfly III.  © Getty
Ohrringe: Xherdan trägt auf beiden Seiten einen Brillantstecker.  © Getty
Pyrotechnik: Nach dem Pokalsieg 2010 zündete Shaqiri in Basel eine bengalische Fackel. Folge: Ein paar Hundert Franken Geldbuße.  © Getty
Quadratisch: Quadratisch, praktisch, gut: So lautete der Titel der ersten Blick-Geschichte über Shaqiri.  © Getty
R 50 VW Touareg: Das neue Geschoss von Shaqiri.  © Getty
Schweinsteiger: Der Bayer kannte vor dem CL-Duell vor gut einem Jahr nur zwei Basler: Fink „und diesen 18-Jährigen, der das geile Tor gegen England gemacht hat“. Es war Shaqiri.  © Getty
Tischtennis: Xherdan spielt stundenlang mit den Brüdern.  © Getty
Unterhalt: Seit sein Vater den Job verlor, sorgt Shaq für seine Familie: „Ich bin stolz auf meine Eltern, will ihnen etwas zurückgeben.“  © Getty
Vertrag: Bekommt er bei Bayern bis 2016.  © Getty
Wille: „Oft hieß es, ich sei zu klein. Das war noch mehr Ansporn für mich.“  © Getty
XS: Seine Initialen, teilweise rufen ihn die Mitspieler auch so.  © Getty
Youth Cup: Beim Nachwuchs-Turnier 2009 in Zürich ging Shaqiris Stern auf. Er erzielte Basels Final-Siegtor.  © Getty
Zauberzwerg: Sein Spitzname.  © Getty

Zwar hat die FIFA die Vereine verpflichtet, ihre U23-Spieler für das Turnier abzustellen, doch Shaqiri wird nur mit der Genehmigung seiner neuen Bosse zu Olympia fahren. Mit einem Okay von Trainer Jupp Heynckes und und den anderen Verantwortlichen rechtnet der "Kraftwürfel" aber nicht. "Ich denke, dass Bayern mich nicht gehen lassen wird", sagte Shaqiri in der "Blick". Dabei würde der Schweizer nach eigener Aussage doch so "gerne bei Olympia dabei sein".

Sollten die Bayern ihr Veto einlegen, will sich der Neuzugang aber auf jeden Fall der Entscheidung seines neuen Arbeitgebers fügen. "Ich bin bei einem neuen Klub, muss mich integrieren und in der Vorbereitung zeigen."

wi

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