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Gala gegen Benfica

Doppelpacker Robben zaubert: Seine Zeit bei Bayern scheint trotzdem abgelaufen

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Arjen Robben.

Alt, aber gut: Arjen Robben präsentierte sich gegen Benfica in bester Triple-Form - die Zeichen stehen beim Niederländer dennoch auf Abschied.

München - Schon nach seinem ersten Genie-Streich zum 1:0, als er gleich vier Gegenspieler mit einer typischen Robben-Aktion aussteigen ließ, legte die Südkurve gesanglich los: „Ich hab geträumt von dir. Von unsrer Wembley Nacht. Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat’s gemacht…“ Als der Holländer kurze Zeit später „nur“ noch drei Gegner schwindlig spielte und zum 2:0 ins andere Kreuzeck schlenzte, war das komplette Stadion sprachlos und staunte. Wembley-Held Robben präsentiert nach seiner Verletzungspause in bester Triple-Form!

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„Ich bin nicht mehr der Jüngste“

„Natürlich ist das schön. Ich hoffe, dass es jetzt die nächsten Wochen so bleibt. Ich bin nicht mehr der Jüngste. Aber wenn es so funktioniert, ist es nicht schlecht“, sagte der 34-Jährige (tz-Note 1) nach seinem 110. Spiel in der Königsklasse, das er mit den Toren 30 und 31 krönte. Er versuche, jeden Tag zu genießen. Dass Robben sowohl auf als auch neben dem Platz Vorzeigeprofi ist, bewies er nach dem Spiel erneut, als er klarstellte: „Wenn du am Boden bist, musst du aufstehen. Eine große Mannschaft, große Spieler, stehen auf, wenn es schwierig ist. Das war so ein Spiel, was wir gebraucht haben und was wir auch können.“

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Ähnlich wie beim zweiten Teil von „Robbery“ werden auch dem Holländer bald wieder die Zukunftsfragen um die Ohren fliegen. Und wenn Robben sich im nächsten halben Jahr so präsentiert wie gegen Lissabon, ist er für die Münchner weiterhin unverzichtbar – Umbruch hin oder her.

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Die Zeichen stehen auf Trennung

Trotzdem stehen die Zeichen im Sommer auf Trennung. Die Bayern-Verantwortlichen wollen und müssen den Umbruch forcieren. „Wir haben einiges zu tun. Wir werden einige Sachen tun – im Winter, im Sommer“, kündigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach der Robben-Gala an. Wie das genau aussehen könnte, wurde Brazzo daraufhin gefragt. Ob Spieler (also Robben und Ribéry) ausgewechselt werden? Die Antwort: „Sie wissen, wie kompliziert der Transfermarkt heutzutage ist. Deswegen hat man da viel zu tun. Aber das kann man natürlich nicht präzisieren jetzt. Weil das ist schon ein Prozess.“

Einen Prozess hat auch Arjen Robben in München hinter sich: Vom Ego-Buhmann, der von den eigenen Anhängern ausgepfiffen wurde, hin zum Wembley-Helden.

bok

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