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Sagt er im Sommer Servus?

Spanier: Guardiola hat bei ManCity zugesagt

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"Gute Freunde kann niemand trennen" - trifft der Beckenbauer-Song auch auf Pep Guardiola (r.) und Txiki Begiristain zu?

München - Geht er? Bleibt er? Die Frage nach der Zukunft von Pep Guardiola scheint derzeit das einzige Problem des FC Bayern zu sein. Nun berichtet eine Zeitung aus Peps Heimat, dass er 2016 auf die englische Insel wechseln wird.

Karl-Heinz Rummenigge gab sich bescheiden. Anlässlich der nachträglichen Feier zu seinem 60. Geburtstag am vergangenen Freitag in der Arena äußerte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern nur eine Herzensangelegenheit: ""Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann, dass unser Trainer seinen Vertrag verlängert und noch lange bei uns bleibt." Pep Guardiolas aktuelles Arbeitspapier mit dem deutschen Rekordmeister läuft bis 30. Juni 2016, also noch bis zum Ende der aktuellen Saison.

Spanier: Guardiola hat Manchester City mündlich zugesagt

Rummenigge wähnte sich in einer guten Position, schließlich habe der FC Bayern dem international begehrten Startrainer einiges zu bieten: "Wir haben ein schönes Pfund auf dem Tisch liegen, das man nicht einfach beiseiteschieben kann: eine erstklassige Mannschaft, einen fantastischen Klub, ein tolles Stadion und eine wunderschöne Stadt." Doch reicht das aus, um Guardiola zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen?

Offenbar nicht! Denn wie die katalanische Zeitung "Mundo Deportivo" aus Barcelona berichtet, hat Guardiola sich bereits anderweitig entschieden. Der 44-Jährige soll mündlich dem englischen Spitzenklub Manchester City seine Zusage für die kommende Saison gegeben haben. Die entscheidende Rolle soll dabei Txiki Begiristain gespielt haben, der Sportdirektor bei Manchester City. Begiristain und Guardiola kennen sich bestens aus gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona, zudem ist mit Ferran Soriano ein weiterer alter Barca-Bekannter (Vizepräsident von 2003 bis 2008) inzwischen Geschäftsführer beim Scheichklub aus der ehemaligen Arbeiterstadt.

Sammer und Rummenigge (noch) gelassen

Noch sei nichts unterschrieben, berichtet die katalanische Zeitung, es handele sich lediglich um eine mündliche Absprache. Allerdings könne einzig Bayern München den Deal noch verhindern, wenn es "bis zum Tod", so die martialische Formulierung der Spanier, um Guardiola kämpfe. Selbst das könnte aber nicht reichen, sei der spanische Trainer doch ein Mann, der sein Wort nicht bricht. Ergo, so "Mundo Deportivo", müsse sich der FC Bayern damit anfreunden, seinen Starcoach zu verlieren.

Und wie sehen die Bayern-Bosse die Situation? Seit Wochen wiederholen sie ihren Zeitplan. "Ich habe immer gesagt, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte 2015 zusammensetzen. Es sind noch einige Monate", erklärte Rummenigge erst kürzlich. Sollte der spanische Medienbericht stimmen, wird Guardiola bei dieser Zusammenkunft allerdings lediglich seinen Abschied vom FC Bayern am Saisonende verkünden. Für Sportvorstand Matthias Sammer wäre aber auch das kein Weltuntergang, wie er vor einiger Zeit in der "Süddeutschen Zeitung" klarstellte: "Glauben Sie mir: Bayern München wird auch ohne Pep Guardiola weiter atmen."

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