WM 2022 als Lockmittel

Pep und Katar: Planen die Scheichs neuen Versuch?

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Denkt Pep Guardiola darüber nach, Nationaltrainer von Katar zu werden?

München - Im Sommer 2016 läuft der Vertrag von Bayern-Trainer Pep Guardiola aus. Wie sehen die Zukunftspläne des Spaniers aus? Kommt ein Engagement in Katar in Frage?

Zugegeben - der Rückrundenstart des FC Bayern ist etwas holprig verlaufen. Erst die herbe 1:4-Auftaktpleite in Wolfsburg. Dann das ernüchternde Unentschieden in Unterzahl gegen die Knappen aus Gelsenkirchen nach einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch Arjen Robben. Dennoch geht man in Fußball-Deutschland davon aus, dass Pep Guardiola und sein FC Bayern auch in der zweiten Hälfte der Saison ähnlich dominant durch die Bundesliga marschieren werden. Man sei gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben in der Liga, dem DFB-Pokal und der Champions League. Man habe ja auch ein gutes Winter-Trainingslager in Katar genossen.

Guardiola und Katar: Zahlreiche Verbindungen

Doch Katar ist das Stichwort, um das sich zur Zeit im Umfeld des Rekordmeisters die Gerüchte ranken. Denn Pep Guardiola und Katar - das scheint zu passen. Dem Bayern-Trainer werden seit jeher sehr gute Beziehungen zu den Emiraten nachgesagt und daraus macht der Spanier auch keinen Hehl. Schon als Spieler zog es Guardiola nach Katar zum Klub Al-Aahli SC. Dort spielte er zwei Jahre. Als er dann Trainer beim FC Barcelona war, gelang es auch dank Pep, den Trikot-Deal mit "Qatar Foundations" zu realisieren. Als WM-Botschafter half er den Kataris, das größte Fußball-Turnier für 2022 ins Land zu holen.

Und auch als Coach des FC Bayern reißen die Verbindungen nach Katar nicht ab, residierte die Entourage des FC Bayern während des Trainingslagers doch in der "Aspire Academy for Sports Evcellence" - kostenfrei versteht sich. Doch sind die Verbindungen Guardiolas nach Katar so gut, dass sich der Erfolgstrainer, dessen Vertrag beim FC Bayern im Sommer 2016 ausläuft, sogar vorstellen kann, die Nationalmannschaft von Katar zu trainieren? Wie die SportBild in Erfahrung gebracht haben will, soll der Spanier schon 2009 und 2011 ein Angebot als Nationaltrainer Katars ausgeschlagen haben. Nun steht die WM 2022 an und die mächtigen Männer aus dem Emirat planen einen nächsten Anlauf beim Bayern-Trainer.

Guardiola-Biograf: Rücktritt von Pep ist "ausgeschlossen"

Ist Pep also bei einem möglichen Triple-Sieg der Bayern in dieser Saison schon wieder weg? Marti Perarnaus, Autor der Biografie über Guardiola, hält die Option eines Rücktritts des Spaniers bei einem möglichen Triple für "ausgeschlossen". Perarnaus glaubt zu wissen: "Er wird sicher mindestens die drei Jahre bleiben, für die er unterschrieben hat." Doch kennt er auch die Pläne Guardiolas für die Zeit nach dem Ende des Bayern-Vertrags? "Wenn ich einen Tipp abgeben sollte, würde ich sagen, dass Peps Zukunft als Trainer über Bayern nach England und dann, vielleicht in acht oder zehn Jahren, als Höhe- und Schlusspunkt, zu einer Nationalmannschaft führt." Dieser Zeitplan würde auf jeden Fall die WM 2022 in Katar berücksichtigen. In der Winterpause 2015/2016 wollen sich die Bayern-Verantwortlichen mit Guardiola zusammensetzten und über seine Zukunft sprechen.

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kus

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