Bayerns zweiter Torwart

Neuer-Ersatz Ulreich spricht über seine Zukunft

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Fliegen darf er hauptsächlich im Training, aber nur selten im Spiel: Bayern-Keeper Sven Ulreich.

München - Die Nummer zwei hinter Manuel Neuer zu sein, kann ziemlich frustrierend sein. Am Torwart des FC Bayern ist einfach kein Vorbeikommen - auch für Sven Ulreich nicht. Nun hat sich der Neuer-Ersatz zu seiner Zukunft geäußert. 

Jeden Tag das Beste geben - und trotzdem nie gefordert werden: Dieses Schicksal droht jedem Torhüter, der Manuel Neuer als Nummer eins vor sich hat. Auch Sven Ulreich kennt diese Situation nur zu gut. Vergangenen Sommer kam er vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart, wo er jahrelang den Status des Stammkeepers genoss, um sich im Alter von 27 Jahren beim deutschen Rekordmeister auf die Bank zu setzen.

Seine Entscheidung damals sorgte für einige Verwunderung, kommt doch der Posten als Neuer-Ersatz einer Sackgasse gleich. Schließlich ist am Welttorhüter kein Vorbeikommen - nur eine Verletzung Neuers würde der Nummer zwei Einsätze bescheren. Und bislang kam Neuer gesund durch die Saison.

Ulreich will Vertrag beim FC Bayern erfüllen

Klar, dass da beim einen oder anderen Zweifel entstehen, ob die Entscheidung pro Bayern-Tor die richtige war. Pepe Reina beispielsweise, der im Sommer 2014 an die Säbener Straße gewechselt war, verließ den Rekordmeister nach einer Saison mit nur drei Bundesliga-Einsätzen wieder in Richtung Neapel.

Für Ulreich ist eine solche Rolle rückwärts allerdings undenkbar. "Ich bin hier bei Bayern, ich habe noch einen Vertrag bis 2018 und ich habe den nicht unterschrieben, um nach einem Jahr wieder zu gehen", sagte der Keeper gegenüber "Sport1".

Doch auch Ulreich kann seine bisherigen Einsätze an einer Hand, genauer gesagt: an zwei Fingern abzählen. Zum Saisonauftakt stand er in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den FC Nöttingen im Kasten. Zudem gönnte Pep Guardiola ihm 90 Minuten im bedeutungslosen abschließenden Gruppenspiel der Champions League bei Dinamo Zagreb.

Ulreichs Motto: Fit werden und dann weiter sehen

Offenbar sind erstmal keine weiteren Einsätze im Bayern-Tor geplant, trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs in der Liga auf Borussia Dortmund, obwohl Ulreich seine Syndesmosebandverletzung auskuriert hat. "Ich habe jetzt eine längere Verletzungspause hinter mir und muss da auch schauen, dass ich wieder komplett fit bin. Wie es dann abläuft, werden wir sehen", sagt Ulreich.

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