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Darum ist de Bruyne für Bayern so interessant

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Kevin de Bruyne ist schnell, technisch ohne Schwäche, mit 23 Jahren noch am Anfang seiner Entwicklung.

Wolfsburg - Wie Kevin de Bruyne da nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen im frisch getauschten Bayern-Trikot herumlief, dürften nicht wenige Münchner Fans gedacht haben: Rot-Weiß-Blau steht ihm aber gut!

Spielerisch, daran gibt es spätestens nach de Bruynes Gala beim 4:1 (2:0) gegen die Bayern kaum Zweifel, wäre der Wolfsburger selbst im Starensemble des Rekordmeisters eine Verstärkung.

Nach seiner mehr als beeindruckenden „Bewerbungs-Vorstellung“ am Freitagabend mit zwei Treffern (53. und 73.), der Torvorbereitung zum 1:0 (4.) und einigen Weltkasse-Aktionen stellen sie sich auch Wolfsburg die Frage: Wann baggern die Bayern-Bosse an de Bruyne?

„Ich Moment bin ich hier glücklich, ich gebe alles für Wolfsburg. Ich werde jetzt aber nicht sagen, dass ich hier drei Jahre spielen werde“ hatte der Mittelfeldspieler Ende des Jahres gesagt.

Der Belgier passt genau in das Beuteschema der Bayern. Er ist schnell, technisch ohne Schwäche, mit 23 Jahren noch am Anfang seiner Entwicklung und, ein nicht zu unterschätzender Faktor: Er steht bei Bayerns derzeit stärkstem Rivalen unter Vertrag.

De Bruynes Arbeitspapier läuft noch bis 2019 - ohne Ausstiegsklausel. Durch die herausragende Saison mit 22 Torbeteilungungen in 26 Pflichtspielen dürfte sein Marktwert inzwischen höher sein als der von Andre Schürrle, den Wolfsburg für über 30 Millionen Euro vom FC Chelsea loseisen will.

Internationale Pressestimmen: "Wolfsburg frisst Bayern"

De Bruyne freut sich schon auf das Zusammenspiel mit dem Weltmeister, den er noch von seiner Zeit bei Chelsea kennt: „Jede Verstärkung ist sehr willkommen.“ Den Angriff auf die Bayern kündigt der zurückhaltene Belgier aber zumindest für diese Saison nicht an: „Die Bayern sind immer noch Bayern und werden noch viele Spiele gewinnen.“

Vielleicht ja irgendwann auch mit de Bruyne.

SID

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