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Lewandowskis Plan B, wenn Barca nicht klappt: Zwei Topklubs sind die Alternativen

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Von: Michelle Brey

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Robert Lewandowski
Robert Lewandwoski will dieses Trikot nicht mehr tragen. © Swen Pförtner/dpa

Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen. Sein Wunschziel ist der FC Barcelona. Zwei europäische Top-Klubs sind offenbar sein Plan B.

München - Die Saison 2022/23 rückt mit großen Schritten näher - und der Transferpoker um Top-Stürmer Robert Lewandowski nimmt kein Ende. Seine Präferenz? Er will den FC Bayern München noch in diesem Sommer verlassen, rechnete kürzlich weiter mit dem Verein ab: „Etwas ist in mir gestorben.“ Zuvor hatte Berater Pini Zahavi deutliche Worte gewählt: „Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte.“

Das Wunsch-Ziel des 33-Jährigen ist der FC Barcelona - gäbe es dort nicht ein großes Geldproblem. Wohin zieht es Lewandowski, wenn ein Transfer zu den Katalanen nicht zustande kommen sollte? Denn eins ist spätestens seit der Meisterfeier der Münchner klar geworden: Lewandowski will unbedingt weg - trotz Wechselveto der Bayern-Bosse.

Robert Lewandowski
Geboren: 21. August 1988 (Alter: 33 Jahre), Warschau, Polen
Mittelstürmer
Vertrag beim FC Bayern München bis: 30. Juni 2023

FC Bayern: Lewandowski zum FC Barcelona? Zweifel nach Aussagen von Liga-Chef Tebas

Seit Monaten ist der FC Barcelona der heißeste Anwärter um eine Lewandowski-Verpflichtung. Das große Problem ist das Geld. Dass der Verein aus Katalonien in einer finanziellen Misere steckt, ist kein Geheimnis. Ist eine Verpflichtung des Topscorers des FC Bayern München überhaupt machbar?

Für Wirbel sorgten Aussagen von La-Liga-Chef Javier Tebas. Ende Mai hatte er betont, vor einer Verpflichtung Lewandowskis müsse der FC Barcelona durch Spielerverkäufe noch Einnahmen erzielen. „Stand heute“, so Tebas zum damaligen Zeitpunkt, könne Barca den Polen wegen der finanziellen Vorgaben noch nicht unter Vertrag nehmen. Wie aus einem Bericht der spanischen Zeitung Mundo Deportivo hervorgeht, riefen die Tebas-Aussagen Zweifel bei Lewandowski und dessen Berater hervor. Zahavi griff demnach zum Telefon und rief Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, an. Er konnte Zahavi dem Bericht zufolge beruhigen. Ein Tauschgerücht sorgt indes für Wirbel - für Barcelona wäre es wohl der Transferschlüssel.

Doch die Katalanen setzen auch auf andere Methoden, um Einnahmen zu generieren - wenngleich in kleinen Schritten: Barca vermietet sein Stadion an Freizeit-Kicker. Ob das Schwung in die Causa Lewandowski bringt, bleibt fraglich. Der 33-Jährige hat jedenfalls offenbar einen Plan B, sollte es mit einem Wechsel nach Spanien nicht klappen.

Abschied vom FC Bayern: Lewandowskis andere Ziele neben Barcelona - eins schließt sich wohl wegen Ehefrau aus

Wie aus dem Bild-Podcast Bayern Insider hervorgeht, hat Lewandowski Alternativen in der Hinterhand. Zwei europäische Top-Klubs sollen Interesse an dem 33-jährigen Polen haben: Paris St. Germain und der FC Chelsea London. Letzteres könnte, wie in dem Podcast berichtet wird, allerdings an Ehefrau Lewandowska scheitern. Sie wolle nur ungern in die britische Hauptstadt ziehen.

Der Pariser Klub hingegen beschäftigte sich schon 2021 mit Lewandowski. Kurz vor dem Schließen des Transferfensters am 31. August 2021 soll Berater Zahavi zu Gesprächen in Paris gewesen sein. Als möglichen Ersatz für Kylian Mbappé fasste der Scheich-Klub den FC-Bayern-Spieler damals ins Auge - doch Mbappé wechselte damals nicht und unterzeichnete auch 2022 einen neuen Vertrag mit PSG.

Ob es Lewandowski tatsächlich zu einem Klub zieht, in dem die Augen der Öffentlichkeit bereits auf Mbappé, Messi und Neymar gerichtet sind? Fakt ist: Das große Wunschziel bleibt der FC Barcelona, dafür würde der 33-Jährige offenbar auch einen Teil der Millionen-Ablöse selbst zahlen. (mbr)

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