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Derby-Rückschau des Routiniers

Feldhahn im TV: "Super Gefühl, wenn dich alle auspfeifen"

Derby-Sieger mit der FCB-Reserve: Routinier Nico Feldhahn. F: Screenshot: muenchen.tv

Mit seinen 31 Lenzen ist Nico Feldhahn der "Opa" im Kader der Rekordmeister-Reserve. Noch im letzten Jahr stand der Defensivspezialist um ein Haar im Champions-League-Kader des FC Bayern. Doch auch einen solch solch alten Hasen wie Feldhahn kann die Atmosphäre im Grünwalder Stadion noch beeindrucken.

Am Montagabend war der ehemalige Zweitliga-Spieler in der muenchen.tv-Talkrunde "Sportarena" zu Gast. Neben Moderator Daniel Stock saß auch Löwen-Angreifer Markus Ziereis im Studio des Regional-Senders. Das große Thema der illustren Runde war wenig überraschend das Stadtderby vom vergangenen Sonntag. Die Reserve des FC Bayern hatte sich knapp mit 1:0 gegen den TSV 1860 durchgesetzt.

"Sechzig hatte zwei, drei sehr gute Torchancen. Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und waren gerade in der ersten Halbzeit dominant. Insgesamt ein glücklicher, aber nicht unverdienter Erfolg", kommentiert Feldhahn den prestigeträchtigen Coup. Als FCB-Spieler "auswärts" beim Stadtrivalen anzutreten, ist auch für den erfahrenen Innenverteidiger immer noch ein ganz besonderes Gefühl. "Wenn du aus der Kabine kommst und das ganze Stadion pfeift dich aus, ist das schon ein super Gefühl", bemüht der 31-Jährige eine Weisheit des ehemaligen Nationaltorhüters Oliver Kahn. "Eigentlich war es trotz des Platzverweises gar kein so heißes Derby", schränkt Feldhahn ein.

"Die zweite Mannschaft muss in der 3. Liga spielen"

Mit zwei Siegen in Serie hat sich die zuletzt gescholtene Rekordmeister-Reserve wieder etwas Luft verschafft. Ein Derby als Wendepunkt? Der 31-Jährige wiegelt ab: "In erster Linie haben wir diese Partie für die Fans gewonnen, die schon Wochen zuvor auf uns zugekommen sind." Im Regionalliga-Tabelau hinkt die Elf von Tim Walter den eigenen Ansprüchen meilenweit hinterher, das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel Meisterschaft ist in weite Ferne gerückt. Auf Rang sechs liegen Feldhahn und Kollegen bereits 13 Zähler hinter dem Stadtrivalen von der Grünwalder Straße. Den von den FCB-Granden auferlegten "Aufstiegszwang" sieht der ehemalige Zweitliga-Profi in diesem Jahr noch nicht. "Das ist vor allem ein Ziel für die Zukunft. Es ist jedoch ganz klar; die zweite Mannschaft des FC Bayern muss in der 3. Liga spielen. Dort sind die jungen Kicker gezwungen, nicht nur spielerische Lösungen zu finden", so der Innenverteidiger. 

Den Übergang vom Junioren- in den Herrenfußball hat Feldhahn dann auch als ausschlaggebenden Punkt festgemacht, warum es bei einigen seiner talentierten Mitspieler in der laufenden Saison noch nicht wie gewünscht läuft. Oft genug schickt Tim Walter ein Aufgebot ins Rennen, dessen Durchschnittsalter gerade einmal 18 Jahre beträgt. "Regionalliga ist schon eine andere Hausnummer als Junioren-Bundesliga", wirbt der Routinier um Geduld mit dem vereinseigenen Nachwuchs.

Unerhofftes Highlight unter Ancelotti

Junioren-Bundesliga hat Feldhahn zuletzt vor 14 Jahren gespielt. In der vergangenen Spielzeit hätte er es dann um ein Haar mit Cristiano Ronaldo und Gareth Bale aufnehmen müssen. Als dem FC Bayern in der heißen Phase der Saison 2016/2017 reihenweise Innenverteidiger wegbrachen, war plötzlich Feldhahn gefordert. Als 19. Mann reiste der gebürtige Münchner mit zum Schlagerspiel ins Estadio Santiago Bernabéu, musste letzlich aber auf der Tribüne Platz nehmen. Nichtsdestotrotz ein unvergessliches Erlebnis für den 31-Jährigen: "Was ich da letztes Jahr erleben durfte, war natürlich ein absolutes Highlight", so Feldhahn.

An die Champions League verschwendet der Innenverteidiger derzeit keine Gedanken mehr. Nach dem Derby-Kracher vom vergangenen Wochenende tauchen die kleinen Bayern am Freitag (19 Uhr) wieder in den tristen Regionalliga-Alltag ein. Dann bittet die Rekordmeister-Reserve den aktuell drittplatzierten FV Illertissen zum Tanz.  "Wir gehen nach zwei Siegen mit breiter Brust in die Partie. Gegen die oberen in der Tabelle tun wir uns zumeist leichter", blickt der Feldhahn voraus.

Quelle: fussball-vorort.de

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