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Hart aber Felix: Wer ist in neun Monaten Bayern-Trainer?

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Felix Magath schreibt für die tz.

München - Felix Magath nimmt als tz-Kolumnist die Bundesliga unter die Lupe. Diese Woche geht es ihm um das Top-Duell zwischen Bayern und Dortmund und die Frage, wer eigentlich in neun Monaten auf der FCB-Trainerbank sitzt.

Gerade einmal der siebte Spieltag ist absolviert, und schon steuert die Liga auf ihre Vorentscheidung zu: Beim Duell zwischen Bayern und Borussia am kommenden Sonntag geht es schon um die Meisterschaft! Was für ein Kracher zum Wiesn-Finale. Keiner anderen Mannschaft traue ich es derzeit zu, mit den Bayern Schritt zu halten. Und auch der BVB wird im direkten Vergleich keine Chance haben, die Bayern zu überholen. Ein einzelnes Spiel kann der Rekordmeister sicher mal verlieren. Aber auf die gesamte Saison gesehen, wird keiner den Bayern das Wasser reichen können.

Dortmund hat zweifelsohne eine super Atmosphäre in der Mannschaft. Über die Vorbereitung und die Europa-League-Spiele gegen allenfalls zweitklassige Gegner hat sich das Team gefunden. Ich traue Dortmund durchaus zu, einen Champions-League-Platz zu halten, sie werden aber nicht am Meister vorbeikommen. Der FC Bayern ist und bleibt eine Klasse für sich. Wenn die ernst machen, können sie jedes Spiel dominieren. Und Spieler wie Franck Ribéry und Arjen Robben kommen irgendwann ja auch noch zurück.

Spannender als das Titelrennen finde ich die Frage: Wer ist in neun Monaten Bayern-Trainer? Dann endet der Vertrag von Pep Guardiola und weiterhin verweigert er ein Bekenntnis zu seiner Zukunft. Die Münchner Verantwortlichen werden sich schon ihre Gedanken machen und – so kennt man sie – im Hintergrund auch handeln und Fakten schaffen. Klopp sei Dank liegt ein neuer Trainer auf der Hand…

Sein Berater war schnell dabei, eventuell aufkommende Diskussionen um ein Engagement bei Borussia Mönchengladbach in der letzten Woche schon im Keim zu ersticken. Womöglich und wahrscheinlich, weil größere Aufgaben warten.

In meinen Augen passt Jürgen Klopp nach München. Zwar sind Mannschaft und Trainerstab aktuell sehr auf Guardiola zugeschnitten, aber die Bayern sind flexibel – das haben sie auch nach Jürgen Klinsmann und nach Louis van Gaal bewiesen. Dass Klopp durch und durch Dortmunder war, ist auch kein Problem. Der Schalker Manuel Neuer wurde auch zu einem Aushängeschild des FC Bayern!

Von Felix Magath

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